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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

398 
Descartes, 
des „Leeren“ zu gründen, sondern umgekehrt muss alles Dasein 
und alle physikalische Wirklichkeit von Anfang an so gefasst 
und bestimmt werden, dass sie den Bedingungen der reinen 
Geometrie genügt. 
Schärfer noch als in der Begriffsbestimmung des Seins 
kommt dieser Gedanke in der Analyse des Wirkens zum Durch- 
bruch. Der Abstand,.der Descartes von der naiven Anschauung 
und der unmittelbaren phantasievollen Erfassung der Wirklich- 
keit trennt, tritt hier mit voller Deutlichkeit hervor. Wenn 
für diese, wie wir geschichtlich im Einzelnen verfolgen konnten, 
das kausale Geschehen nur unter der Voraussetzung durchge- 
hender Belebung der Dinge seinen Sinn erhielt, so wird hier 
umgekehrt das Leben nur als ein Sonderfall der mathematisch- 
mechanischen Gesetze gedacht; wenn ‚dort das All, um uns 
innerlich verständlich zu werden, mit Empfindung begabt werden 
musste, so muss hier, zum gleichen Zwecke, die Empfindung 
überall ausgeschaltet und selbst den Tieren abgesprochen werden. 
Die Umformung der gesamten Denkart lässt sich nicht schärfer 
kennzeichnen, als wenn man in dieser Hinsicht etwa Descartes 
und Giordano Bruno vergleicht. Das materiale Weltbild beider 
weist noch mancherlei äussere Aehnlichkeit auf. Bei beiden 
wird die Einwirkung eines Einzelteils auf einen andern durch das 
Dasein eines stetigen „Weltäthers“ vermittelt, geht somit alle 
physikalische, wie chemische Veränderung im letzten Sinne 
auf die Berührung und den Stoss unmittelbar benachbarter 
materieller Teile zurück. Aber es sind völlig neue Motive, die 
jetzt diese Gesamtansicht stützen und begründen müssen. ‘Jeder 
Anthropomorphismus ist ausgeschaltet; was wir suchen, ist nicht 
der Einblick in das innere Geschehen und gleichsam seine sinn- 
liche Nachempfindung, sondern lediglich das Gesetz, das den 
Uebergang von der Ursache zur Wirkung regelt. Wie wir in der Geo- 
metrie die Mannigfaltigkeit der Gestalten dadurch zur Bestimmung 
brachten, dass wir sie auf ein festes Koordinatensystem bezogen, 
SO erschaffen wir uns hier zunächst eine gleiche systematische 
Grundeinheit für die Veränderung, indem wir bei allem Wechsel 
eine bestimmte „Quantität der Bewegung“ als gleichbleibend er- 
halten denken. Ist diese mathematische Identität als erste 
Voraussetzung festgestellt, so durchschauen wir damit bereits
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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