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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Erhaltung der Bewegungsmenge. 399 
völlig den logischen Mechanismus der Ursächlichkeit: denn was 
sich uns jetzt darbietet, ist nur die Tatsache, dass eine bestimmte 
Geschwindigkeit an der einen Masse verschwindet, um an einer 
andern wieder zum Vorschein zu kommen, dass also die Grund- 
menge der „Bewegung“ eine neue Verteilung erhält. Die Unter- 
schiede der Massen aber lassen sich für die wissenschaftliche 
Betrachtung rein durch die Verschiedenheit von Zahlen, die 
der Geschwindigkeit durch die Grösse und Richtung von 
Raumstrecken zum Ausdruck bringen: die Analyse hat somit in 
dem Begriff der „Ursache“ zuletzt keine anderen Bestandstücke, 
als die Elemente der Arithmetik und Geometrie zurückgelassen., 42) 
Wie diese Grundanschauung bis in die konkretesten Fragen der 
Physik weitergewirkt hat, wie sie sich fortschreitend die Biologie 
und insbesondere die Physiologie erobert hat, ist bekannt und 
bedarf keiner näheren Ausführung. 
Erinnern wir uns jetzt der Eingangssätze der „Regeln“, dass 
der Intellekt eine unteilbare Einheit sei und von der Mannig- 
faltigkeit der Probleme, denen er sich zuwendet, so wenig eine 
innere Veränderung erfahre, wie das Licht der Sonne von 
den Gegenständen, die es erleuchtet: so sehen wir, wie sie in- 
zwischen Gestalt und Körper gewonnen haben. „Jetzt tragen die 
Wissenschaften Larven — so schrieb der dreiundzwanzigjährige 
Descartes in sein Tagebuch — und erst, wenn man diese entfernt, 
würden sie in ihrer vollen Schönheit vor uns erscheinen. Wer 
die Kette der Wissenschaften überschaut, dem wird es nicht 
schwerer scheinen, sie insgesamt im Geiste zu beherrschen, als 
die Reihe der Zahlen zu behalten“.4%) Die gesamte philo- 
sophische Entwicklung Descartes’ ist der Erfüllung dieses 
Wortes gewidmet. Die Maske, die uns das wahre Wesen der 
Wissenschaften verdeckt, ist das besondere Objekt, dem sie 
sich hingeben: die Kunst der Methode besteht darin, durch sie 
hindurch den gemeinsamen Grundcharakter des Wissens 
wiederzuentdecken. Die einheitliche Funktion des Erkennens 
ist es, die jedes Wissen erst zum Wissen macht. Wie alle Zahlen 
aus einer einzigen, genau bestimmten Operation des Zählens 
hervorgehen, so sind alle besonderen Erkenntnisse aus der 
„Methode“ zu gewinnen; wie hier der Weg ins Unbegrenzte führt, 
die Richtung des Fortschritts aber genau und unzweideutig
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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