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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

408 
Descartes. 
Geometrie nicht nachsteht: „dies ist nämlich dann der Fall, 
wenn die Folgerungen, welche man unter Vorausseizung dieser 
Prinzipien gezogen hat, vollständig mit den Erscheinungen im 
Einklang sind, die man aus der Erfahrung kennt; besonders 
wenn deren Zahl gross ist und vorzüglich, wenn man neue KEr- 
scheinungen sich ausdenkt und voraussieht, welche aus der ge- 
machten Annahme folgen, und dabei findet, dass der Erfolg 
unserer Erwartung entspricht. Wenn nun alle diese Wahrschein- 
lichkeitsbeweise zusammenstimmen, so muss dieser Umstand den 
Erfolg meiner Forschungsweise in hohem Maasse bestätigen und 
es ist kaum möglich, dass die Dinge sich nicht nahezu so ver- 
halten, wie ich sie darstelle“,®%) In diesen Sätzen hat Huyghens, 
der die spezielle Physik der Cartesianer verwarf und energisch 
hbekämpfte, die Forderungen, die Descartes an die Methode der 
Erfahrungswissenschaft stellte, gebilligt und bestätigt. Ganz ebenso 
hatten die „Prinzipien‘“ Descartes’ ausgeführt, dass wir nicht er- 
warten dürfen, unsere mathematischen Annahmen jemals in ab- 
soluter Strenge empirisch verwirklicht zu finden, dass uns aber 
allmählich eine umso höhere „moralische Gewissheit“ von ihnen 
erwächst, als sie sich zur Deutung und zur „Entzifferung“ der 
Erscheinungen brauchbar erweisen. ®) 
Wenn trotz allem dem Begriff der Erfahrung im Ganzen 
der Cartesischen Philosophie mannigfache Schwierigkeiten an- 
haften, so betreffen sie, wie wir jetzt aussprechen dürfen, nicht 
die Grundlegung, wohl aber den speziellen Ausbau der 
Physik. Hier war es, wo Newtons Kritik einsetzte, die sich von 
der Bestreitung der bestimmten Grundannahmen der Cartesianer 
zur logischen Verwerfung des Hypothesenbegri{fts überhaupt fort- 
drängen liess. Aber nicht in der Schätzung der „Hypothese“ als 
solcher liegt bei Descartes der entscheidende Mangel, sondern da- 
rin, dass er den stetigen Gang und den geduldigen Ausbau seiner 
deduktiv-mathematischen Voraussetzungen verlässt, um unver- 
mittelt zu der Erklärung verwickelter konkreter Sonderphänomene 
überzuspringen. Mit voller Deutlichkeit tritt uns dies in den 
Stossregeln Descartes’ entgegen, die als die speziellen Bewegungs- 
gesetze den Gehalt seiner gesamten Physik in sich verkörpern. 
Wenn die Ableitung hier nach den strengen Forderungen der 
Methode fortschreiten wollte, so musste sie das Prinzip der Kon-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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