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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Fundament und Ausbau der Cartesischen Physik. 
409 
stanz der Bewegungsmenge, das bereits allgemein erwiesen war, 
zu Grunde legen und von ihm aus die verschiedenen möglichen 
Fälle successiv entwickeln. Die einheitliche Grundgleichung 
war festzuhalten; es galt nur, die Wandlungen zu verfolgen, die 
sie bei der Variation bestimmter Parameter erfährt. Statt dessen 
stellt Descartes in den „Prinzipien“ sieben verschiedene Fälle be- 
ziehungslos. nebeneinander und gibt für jeden von ihnen ein be- 
sonderes Gesetz. Versucht man diese verschiedenen Bestimmun- 
gen miteinander zu vereinen und ineinander überzuführen, so er- 
gibt sich ein deutlicher Widerspruch; es zeigt sich z. B. ein an- 
derer Erlolg, wenn wir unmittelbar den Zusammenstoss gleicher 
Massen, nach der ersten Regel, bestimmen, als wenn wir von 
ungleichen Massen ausgehend, durch stetige Verminderung ihrer 
Differenz, zur Grenze der Gleichheit übergehen. Die Forderung, 
die die „Regeln“ gestellt hatten, dass in einer „continuierlichen 
Bewegung des Denkens“ von Problem zu Problem {fortzu- 
schreiten sei, erweist sich somit hier als unerfüllbar: eben diese 
Forderung sclbst ist es, an die Leibniz in seinem Continuitäls- 
prinzip anknüpfen wird, um die Cartesischen Stossregeln zu kriti- 
sieren.®) Wenn Descartes ferner das Gesetz der Erhaltung der 
Energie nicht in voller Allgemeinheit erkennt und ausspricht, 
sofern er nämlich die Richtung der Bewegung als ein Moment 
denkt, das ohne Aufwendung von Kraft geändert werden kann: 
so ist er auch hier seinem eigenen Grundsatz, nur solche Fak- 
toren zuzulassen, die als Grössen fest und eindeulig bestimmbar 
sind, untreu geworden.®) Das Fundament der Cartesischen 
Physik ist fest gegründet: wenn das Gebäude dennoch wankend 
wurde, so ist die Schuld darin zu suchen, dass seine Einzelteile 
nicht durchweg nach dem ursprünglichen gedanklichen Schema 
und Bauplan ineinander gefügt waren. 
Descartes’ Urteil über Galilei, auf das man immer wieder 
zurückkommen muss, um die eigentliche Schwäche seiner eige- 
nen Physik zu kennzeichnen, liefert hierfür einen neuen und ent- 
scheidenden Beweis. Was er Galilei vorwirlt, ist nicht etwa die 
Hingabe an die empirische Beobachtung, es ist der Gebrauch, 
den er von der „Abstraktion“ und Hypothese macht. Wenn er 
ihm entgegenhält, dass sein Fallgesetz ohne Fundament sei, weil 
es nur für den leeren Raum. der tatsächlich nirgend vorhanden
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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