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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Transscendenz des Unendlichen. 
125 
zu verstehen, wenn sie sich nicht auf die Materie, sondern auf 
die reinen Verknüpfungsformen des Denkens richtet? . Die Un- 
endlichkeit, die diesen Formen eignet, ist kein Merkmal, das 
von aussen an sie herangebracht und zu ihrer Leistung hinzu- 
gefügt werden könnte; sie ist in ihrer Funktion unmittelbar 
mitgesetzt. Indem ich den reinen Begriff der Zahl fasse, der, 
wie Descartes selbst zugesteht, aus dem eigenen Selbst hervor- 
gehend gedacht werden kann, habe ich mich damit bereits der 
Grenzenlosigkeit im Fortschritt des Zählens versichert; indem ich 
den Uebergang von n auf n+1 verstehe und mir zugleich be- 
wusst werde, dass er von der Bestimmtheit des Einzelelements 
anabhängig ist, liegt mir bereits der gesamte unendliche Inbe- 
griff der Zahlenreihe deutlich vor Augen. Descartes spricht ge- 
legentlich aus, dass die Substanz, sofern wir sie an sich selbst 
lenken und ohne ihr eine einschränkende Bestimmung hinzu- 
zufügen, damit unmittelbar als ein unendliches Sein ge- 
setzt ist.) Wir können diesen Satz aus der Sprache der Meta- 
physik in die der Methode, aus der des Seins in die der Er- 
kenntnis zurückübersetzen: die reinen Operationen des Geistes 
enthalten. in ihrer Definition bereits den Quell ihrer Unendlich- 
keit. Descartes dagegen hat, indem er in der Unendlichkeit überall 
ein jenseitiges Sein suchte, indem er in ihr nur einen Hinweis 
sah, der uns zum absoluten Ursprung unserer Existenz zurück- 
(ühren sollte, aus dem System der immanenten Begriffe und 
Prinzipien, die für den Aufbau der Erfahrungswelt gelten, ein un- 
ntbehrliches Moment ausgeschaltet. Er selbst hat in der Geo- 
metrie ein Verfahren zur Anwendung gebracht, das den „Indi- 
visibilien“ Cavalieris und Galileis entspricht; er ist in der Phy- 
3ik von dem Satze der kontinuierlichen Erfüllung des Raumes 
und der unendlichen Teilbarkeit ausgegangen. Die philoso- 
phische Erörterung und Vertiefung dieser Gedanken aber hat er 
überall geflissentlich mit der Begründung von sich gewiesen, dass 
es sich für den beschränkten Menschengeist nicht zieme, in die 
Geheimnisse des Unendlichen eindringen zu wollen. So ragt das 
Mysterium jetzt bis mitten in die Grundbegriffe der Wissenschaft 
hinein, die, als die Vorbilder jeder Erkenntnis, vor allem klar 
und dem Geiste völlig durchsichtig gedacht werden müssten. ®) 
Der Widerspruch gegen die Anfänge des Svstems. der sich
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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