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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Das Kriterium der klaren und deutlichen Perception. 435 
dar, die der Begriff der klaren und deutlichen Erkenntnis 
durchläuft. — 
In der Betrachtung der Cartesischen Philosophie bestimmten 
sich bereits die beiden äussersten Grenzpunkte, zwischen denen 
die Entwicklung dieses Begriffs sich vollzieht. Der Wertausdruck 
des „Klaren und Deutlichen“ kommt ursprünglich und zunächst 
denjenigen Begriffen und Sätzen zu, die der Geist aus seinem 
eigenen Grunde und aus eigenem Vermögen selbsttätig entwickelt. 
Die Wahrheit jeglicher Erkenntnis ist dadurch bedingt, dass 
das Material, aus dem wir sie aufbauen, wie die Mittel, die wir 
zu ihrer Formung und Gestaltung verwenden, nicht von aussen, 
von dem Zeugnis der Sinne, entlehnt, noch durch irgend eine 
jenseitige Offenbarung, deren Grund sich unserem Bewusstsein 
entzöge, gegeben ist. Indem das Bewusstsein in den „eingeborenen 
Ideen“ die eigene Natur und Wesenheit durchschaut, erschliesst 
sich ihm in dieser ersten Erkenntnis zugleich unmittelbar die 
objektive Wirklichkeit. Von einer „Trennung“ und Loslösung 
der Körperwelt, von einer Vermittlung daher, die die beiden ge- 
schiedenen Reiche des Seins wieder zusammenführt und zur Ein- 
heit verknüpft, kann auf diesem Standpunkt keine Rede sein. 
Je mehr indes im weiteren Fortgang diese Frage sich 
hervordrängte, je deutlicher damit die Wesenheit Gottes als 
der Grund für das Dasein und die Verknüpfung der Dinge 
herausgehoben wurde, umsomehr musste auch der Ursprung 
der Erkenntnis auf diesen alleinigen Mittelpunkt zurückbezogen 
werden. Die Ideenerkenntnis erscheint nunmehr als direkte Ein- 
wirkung der „göttlichen Klarheit“ auf unseren Verstand, der die 
Wahrheit nicht zu erschaffen, sondern passiv zu empfangen hat: 
die „Intuition“, das Grundmittel der Mathematik droht in das 
‚innere Licht“ der Mystik zu verfliessen. (S. ob. S. 429.) Mit 
dieser Wendung hat das Prinzip des „Cogito“ seine eigentümliche 
and moderne Bedeutung eingebüsst. Wiederum: stehen wir jetzt 
der Augustinischen Fassung der idealistischen Grundgedanken 
gegenüber. In der Tat ist nicht nur der Ausgang vom Selbst- 
bewusstsein, sondern selbst die Hinwendung zur Mathematik 
und die Orientierung an ihren ersten Voraussetzungen ein Zug, 
der Descartes und Augustin gemeinsam ist. Der entscheidende 
und ursprüngliche Gegensatz liegt indes in der Anwendung und 
AO
	        

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Bevölkerungslehre. Fischer, 1929.
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