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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Kritik des Verstandes. 
459 
Ausdehnung und Bewegung von Farbe und Ton zu unterscheiden, 
wie wir — entgegen dem unmittelbaren Sinnenzeugnis — diese 
„sekundären“ Eigenschaften von dem Objekt der Wahrnehmung 
‚oslösen und sie in das empfindende Organ verlegen, so gilt 
2s auch, in dem reinen mathematischen Gegenstande den Anteil 
les „Aeusseren“ und des „Inneren“ zu scheiden und diejenigen 
Momente, die ihren Ursprung allein in unserem Intellekt haben, 
herauszulösen. Was wir das „Sein“ der Dinge zu nennen pflegen, 
das ist, mehr noch als von den spezifischen Empfindungen unserer 
Sinne, von den Urteilen und Kategorien unseres Denkens ab- 
hängig. . Neben die Analyse der Wahrnehmung hat somit die 
Kritik des Verstandes zu treten. Es ist der Grundmangel der 
Aristotelischen Philosophie, dass sie beide Aufgaben versäumt: 
dass sie, wie sie in ihrer Physik die Objekte nach den Unter- 
schieden der subjektiven Empfindung, nach den Gegensätzen des 
Warmen und Kalten, des Schweren und Leichten ordnet und be- 
trachtet, so auch in ihrer Metaphysik die Gesichtspunkte und 
Prinzipien des Intellekts — wie etwa die Unterscheidung von 
Gattung und Art, von Teil und Ganzem — unmittelbar als Be- 
schaffenheiten der Dinge nimmt. Ein Irrtum, nicht geringer als 
der eines Knaben, der den Stab im Wasser für wahrhaft gebrochen 
hält, der somit das sinnliche „Phantasma‘“ und das Objekt, den 
unmittelbaren Eindruck und den Akt des Urteils unterschiedslos 
mit einander vermengt. Nicht nur die Bilder der Sinne, auch 
die Arten und Beschaffenheiten des Gedankens übertragen wir 
auf die (jegenstände selbst, sodass wir Substanzen und Accidentien, 
Subjekt und Prädikat, Relation, Ganzes und Teil nicht als Formen 
des Verstandes, sondern als bestehende Dinge ansehen, denen jene 
„intellektuellen Vorstellungen“ an und für sich anhaften.?®) Und 
wenn wir von dem Irrtum der Sinne, um ihn zu berichtigen, 
auf die Regeln des Denkens zurückgehen können, so ist uns hier 
dieser Ausweg versagt. Was die Dinge an und für sich und los- 
gelöst von allen Operationen des Verstandes sein mögen, entzieht 
sich für immer unserer Einsicht; das einzige Mittel, das uns 
bleibt, ist die Bedingtheit, die wir niemals von uns abzustreifen 
vermögen, als solche zu begreifen und anzuerkennen. Wir können 
dem Mangel nicht anders abzuhelfen suchen, als indem wir’ ihn 
4urechschauen und uns zum Bewusstsein bringen: die Gesetze des
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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