Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

164 
Logik und Kategorienlehre. 
als das Verständnis des Gesetzes, das den empirischen Zusammen- 
hang der Erscheinungen regelt. Statt dessen wird hier gerade 
die konstante und regelmässige Aufeinanderfolge und Abhängig- 
keit zweier Gruppen von Phaenomenen als unzureichend für den 
achten Begriff der Kausalität verworfen. Es gilt nicht lediglich 
diese Wechselbedingtheit, es gilt die innere Macht zu verstehen, 
die ein bestimmtes Ereignis zu erschaffen und eine bestimmte Aen- 
derung zu erwirken vermag. Wenn unsere innere Erfahrung 
uns diesen Einblick nirgends verstattet, so zeigt sich ebendarin, dass 
Jas „Ich“ nicht den Charakter einer wahrhalten, selbsttätigen Ur- 
sache hat: „ego non facio id, quod quomodo fiat nescio“,%) Das 
Selbst des Menschen steht der äusseren Welt, deren Geschehen an 
‘este mechanische Gesetze gebunden ist, als blosser, untätiger Zu- 
schauer gegenüber. Zur Erklärung jeder wirklichen Veränderung 
— mag es sich nun um das körperliche oder das geistige Geschehen, 
um die Uebertragung der Bewegung oder das Entstehen der Ge- 
janken und Willensakte handeln — müssen wir daher stets auf die 
ınmittelbare göttliche Wirksamkeit zurückgreifen. Der Zusammen- 
aang freilich, der zwischen dem göttlichen Willen und seinem 
Orfolge besteht, bleibt vom Standpunkt unserer Erkenntnis nicht 
minder unfasslich und unaussprechlich: es muss genügen, dass 
ar dem höchsten, absoluten Verstande gegenwärtig und begreiflich 
‚st.31) Wir sehen somit, dass die Entwicklung hier den entgegen- 
zesetzten Weg nimmt, als nach den ersten gedanklichen Ansätzen 
zu erwarten war: ein absoluter, metaphysischer Begriff der 
Ursächlichkeit dient dazu, unser Urteil über die empirischen Zu- 
sammenhänge zu messen und zu berichtigen. Und das Endergeb- 
ais, das uns hier entgegentritt, ist auch für die Stellung, die dem 
Erkenntnisproblem zuletzt zugewiesen wird, bezeichnend: der 
reist, dem jede wahrhafte Selbstbestimmung abgesprochen ist, 
vermag auch nicht das Bild der Erfahrungswirklichkeit aus sich 
zu gestalten und ihr Gesetz aus sich hervorsehen 7u lassen — 
Die Erkenntnistheorie des Geulincx bildet in ihrer positiven 
ınd entscheidenden Leistung, wie in der Begrenzung, die ihr von 
Anfang an gesetzt war, keine vereinzelte und alleinstehende ge- 
schichtliche Erscheinung. Sie ist das Symptom einer umfassenden
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Index

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Statistik Der Evangelischen Liebestätigkeit. Wichern-Verl., 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.