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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

78 
Die Ideenlehre. — Malebranche. 
Anfang an auf einem vollständig anderen Boden, Der „Paralle- 
lismus“ zwischen seelischen und körperlichen Erscheinungen gilt 
ihm nicht als eine äusserliche, materiale Tatsache, sondern ist 
zu einer begrifflichen Forderung und einem notwendigen Er- 
kenninisprinzip geworden. Der Gegensatz zwischen den bei- 
den Substanzen wird ausgeglichen durch die Einsicht, dass es 
nur eine Art der „Erfahrung“, nur eine Art vollgiltiger, wissen- 
schaftlicher Erkenntnis gibt. Die Beziehung der geistigen Vor- 
gänge auf die Materie erst macht sie zum Gegenstand der ex- 
akten Wissenschaft, Erst durch Zuordnung zu einem be- 
stimmten physiologischen Prozess zeichnen wir sie in das Bild 
des Seins ein, dessen Grundzüge durch die klaren und distinkten 
(deen der Mathematik vorgeschrieben sind. 
Die Kritik des Substanzbegriffs, aus der die Cartesische 
Philosophie hervorgewachsen ist, ist nunmehr um einen wich- 
tigen Schritt weitergeführt. Wir sahen, wie der Begriff der „sub- 
stantiellen Form“, nachdem er aus der Physik verbannt war, 
sich in die Psychologie flüchtete und wie er hier am Begriff des 
Selbstbewusstseins einen neuen Halt suchte. (S, ob. S. 431 £.) 
Jetzt ist ihm auch diese letzte Stütze entzogen. Mit aller Klarheit 
and Entschiedenheit stellt sich Malebranche nun auf den Stand- 
punkt der Phänomene und begrenzt in ihnen die Aufgabe der 
Wissenschaft. Zwar mag unserer Seele an sich ein absolutes 
Sein zukommen, zwar mag es eine Regel und einen „Archetypus“ 
im göttlichen Verstande geben, nach dem sie entworfen und ge- 
formt ist: unsere Forschung hat es dennoch niemals mit diesem 
idealen Urbild, sondern nur mit der empirischen Erscheinung, 
ihrer Aufeinanderfolge und ihrer Verknüpfung zu tun“) Mit 
dieser Erkenntnis erst befestigen wir den Monismus der Me- 
thode und sichern die Einheit und durchgängige Ueberein- 
stimmung in allen Teilen und Gebieten des Wissens. Denn auch 
die Physik muss, um Wissenschaft zu werden, zunächst lernen, 
von der unbekannten Ursache der körperlichen Vorgänge abzu- 
sehen. Sie beginnt damit, die Materie durch das einzige klare 
und deutliche Merkmal, das wir an ihr.begreifen, durch den Be- 
griff der Ausdehnung, zu ‚bestimmen. Die Frage aber nach 
einem „Subjekt“ dieser Ausdebnung, nach einem „Etwas“, das 
sich in ihr darstellt. und hinter ihr verbirgt, weist.sie von Anfang
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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