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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der Begriff der „intelligiblen Ausdehnung“. 495 
enden. Augustin vermochte die volle Bedeutung seines eigenen 
Gedankens nicht zu ermessen, weil er in Bezug auf die Empfindung 
das gewöhnliche Vorurteil teilt, weil ihm, der in den subjektiven 
Qualitäten Eigenschaften der Dinge selbst sieht, das konkreteObjekt 
der Erfahrung unmittelbar durch die Sinne gegeben gilt.?) Damit 
aber ist ein eigenes Gebiet niederer Erkenntnis abgegrenzt und 
anerkannt, das dem Reich der ewigen und notwendigen Wahr- 
heiten selbständig gegenübertritt. Die moderne Auffassung ver- 
mag diese Trennung, die der Einheit ihrer Methode widerstreitet, 
nicht länger aufrecht zu erhalten. Wie sie seit Nikolaus von 
Kues die reinen gedanklichen Operationen nicht losgelöst be- 
trachtet, sondern ihre Wirkung bis in den sinnlichen Eindruck 
selbst verfolgt, so kennt sie keine unbedingte Scheidewand mehr 
zwischen der intelligiblen und der Erfahrungswelt: .beide sind ihr 
nur in- und miteinander bekannt und gegeben, 
Mit diesen Gedanken aber weist Malebranche selbst den Weg, 
den die geschichtliche und sachliche Kritik seiner Ideenlehre 
einschlagen muss, Seine Philosophie ist der Versuch, auf eine 
neue Frage, die er in aller Schärfe erkennt und heraushebt, mit 
gedanklichen Mitteln zu antworten, die der Vergangenheit der 
Philosophie angehören. Das Problem, das ihn fesselt und auf 
das selbst all seine metaphysischen und theologischen Gedanken 
zurückweisen, ist die Geltung und Notwendigkeit unserer 
wissenschaftlichen Grundwahrheiten. Die beharrliche und 
ausschliessliche Richtung auf das zentrale Interesse der Erkennt- 
nis bezeichnet ihn als modernen Denker. Er glaubt sich dem 
metaphysischen Vorurteil, er glaubt sich der Scholastik entrückt, 
wenn er von ihren „Entitäten“ und Kräften überall zu den 
Ideen und Wahrheiten, als den ursprünglichen Anfängen, zu- 
rückgeht. Aber die Ideen selbst sind ihm nicht Funktionen 
und Tätigkeiten des Geistes; sie werden ihm zu einem ;jen- 
seitigen Reich geistiger Objekte. Der Mangel, der seine Meta- 
physik kennzeichnet, beherrscht auch seine Erkenntnislehre; 
sie muss das schöpferische Werden, sie muss den Akt des Er- 
kennens überall auf ein festes Sein zurückführen. (S.: oben S. 486f.) 
Die „Wahrheit“ ist nicht der ideelle Grenzpunkt, zu dem das 
Bewusstsein in immer ‚neuen Setzungen, in immer -kom- 
plexeren Synthesen, hinstrebt: — sie ist ein .starres und :.unbe-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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