Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Einleitung, 
und „intelligiblen Species“ andrerseits zu erreichen sucht. Die 
letzte Erklärung dieser Harmonie zwischen dem „Subjektiven“ 
und „Objektiven“ aber ruht nunmehr auf einem anderen Funda- 
ment. Für Aristoteles sind die Formen gleichbedeutend mit den 
immanenten Zwecken, denen die einzelnen organischen Gebilde 
kraft der besonderen Eigenart ihres Baus zustreben und in denen 
sie sich vollenden und befriedigen. Keine gedankliche Notwendig- 
keit treibt ihn, solange er der eigenen Grundanschauung treu bleibt, 
über die Natur selbst, als den gegliederten Inbegriff der Zwecke, 
hinauszugehen. Sein Gottesbegriff selbst macht diese innere Schei- 
dung der Gebiete deutlich: denn wenngleich er ihn als den ersten 
Anstoss der Bewegung und des Werdens braucht, so kann er 
seiner als Schöpfer der Einzelsubstanzen entraten. So ist es auch 
keine innerliche Beziehung, die in seiner Betrachtungsweise Gott 
and Welt zusammenhält: nur durch äussere „Berührung“ wirkt 
die Gottheit auf das Universum ein, ohne es weder in seiner 
Wesenheit zu bestimmen, noch auch von ihm selbst irgend eine 
Rückwirkung zu erfahren. Die strenge Sonderung, in der der 
„unbewegte Beweger‘“ rein für sich als absolute Denktätigkeit 
‘vöncıc vohosmg) verharrt, gibt auf der anderen Seite auch der Welt 
des Veränderlichen ihre Freiheit und innere Selbständigkeit wie- 
ler und schützt sie vor jedem äusserlichen Eingriff. Für das 
religiöse Interesse des Mittelalters dagegen muss auch der Grund- 
begriff der „substantielien Form“ allmählich von seiner Stelle 
rücken. Das besondere Sein hat hier nur insoweit Bestand und 
Geltung, als es von dem obersten Urgrund gesetzt ist und mit ihm 
in beständiger, unlöslicher Beziehung verbleibt. Wie die Einzel- 
dinge nur kraft des göttlichen Schöpferwillens existieren, so strebt 
all ihr Denken und Begehren mit innerer Notwendigkeit zu ihm 
zurück: lediglich in diesem fundamentalen Triebe, der sie über 
sich selbst hinausdrängt, liegt die fortdauernde Möglichkeit ihres 
Seins und ihrer Erhaltung. Die „Formen“ der Welt bilden eine 
stetige Stufenreihe, die erst in einem höchsten jenseitigen Sein 
ihren Abschluss und ihre Erklärung findet, Es ist das Vorrecht 
der vernünftigen Seele, dass sie, indem sie in gewisser Weise alle 
diese intelligiblen Wesenheiten in sich fasst, zugleich ihrer sach- 
lichen Beziehung und Abhängigkeit sich bewusst werden kann 
and dass sie sich somit von der Welt des Stofflichen. in die sie
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Lehren Des Marxismus Im Lichte Der Russischen Revolution. Sack, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.