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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Volume

Identifikator:
1876769408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-262860
Document type:
Volume
Author:
Cassirer, Ernst http://d-nb.info/gnd/118519522
Title:
Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Cassirer
Year of publication:
1906
Scope:
XV, 608 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Volume
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Der Fortschritt zur Immanenz, 
55 
hedingen und fordern. Aber wenn die Mystik den Prozess der 
Offenbarung Gottes in das Innere des Individuums verlegt, so ist 
Cusas Blick auf die äussere Natur und ihre Gesetzlichkeit gerichtet: 
die Begrifte und Probleme der Statik werden ihm — in der Schrift 
„de staticis experimentis“ — zum Anknüpfungspunkt und Vorbild 
seiner Metaphysik. „Aus der engen, düsteren Zelle des mystischen 
Dunkels, der mystischen Finsternis — so fasst Uebinger das Er- 
gebnis seiner Untersuchung über den Cusanischen Gottesbegriff 
treffend zusammen — führt die exakte Denkrichtung die Gottes- 
lehre wiederum in die weiten, lichten Räume der Welt zurück. Jetzt 
gilt es ,. den unsichtbaren Schöpfer aus der sichtbaren Welt zu 
erkennen. Nicht der Unsichtbare selbst wird hier geschaut, aber 
sein Bild, die Wirkung der höchsten Ursache, . . die Offenbarung 
des unsichtbaren Gottes. Nach dem Bilde gilt es jetzt das Ur- 
bild, nach der Wirkung ihre Ursache, nach dem Geschöpfe den 
Schöpfer, nach der sichtbaren Offenbarung den unsichtbaren Gott 
zu bestimmen.“®) ; 
Wir verfolgen diese Wandlung der Gotteslehre nur inso- 
weit, als sie sich im Grundbegriff von Cusas Erkenntnislehre, 
im Begriff der „docta ignorantia“ darstellt und widerspiegelt. 
Die Wissenschaft des Nichtwissens bedeutet zunächst in der Tat 
nichts anderes, als die Aufhebung des absoluten Anspruchs der 
Erkenntnis, als eine Schranke, die der menschlichen Erfahrung 
und dem menschlichen Begriff gesetzt ist. Das Wissen, wie es 
auf die Welt der Veränderung und der Mannigfaltigkeit bezogen 
ist, vermag auch in sich selber nirgends zu einem sicheren Halt 
und Stillstand zu gelangen. Wie der Stoff, der ihm von aussen 
zufliesst, So bewegt sich auch der Charakter seiner Gewissheit in 
einem beständigen Mehr und Weniger; wie jede höhere Stufe 
nur durch einen quantitativen Fortschritt und Zuwachs des Er- 
kennens erreicht wird, so kann sie, durch einen analogen Prozess, 
in ihrem Werte herabgesetzt und vernichtet werden. Die eine, 
unbedingte Wahrheit ist nur ganz und unteilbar zu erfassen; — 
wo die Möglichkeit der Gradabstufung gegeben ist, da kommt 
auch jeder einzelnen Stufe nur eine relative und jederzeit aufheh- 
bare Sicherheit zu.) 
Der ideelle Maasstab der höchsten Gewissheit, den wir in uns 
iragen, verwandelt alles wirklich erreichte Wissen in eine blosse
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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