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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1878634100
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-276030
Document type:
Monograph
Title:
Ulster's opportunity
Place of publication:
London
Publisher:
Unwin
Year of publication:
1917
Scope:
35 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalte. 313 
habt. Das wirtschaftliche Leben bewegt sich aber nicht bloß inner- 
halb der von Staat und Gemeinde gezogenen Linien. Von 
dem erzwungenen Großhandel wird die freiwillige Beschränkung 
auf ihn zu unterscheiden sein. Wir denken dabei an den Groß- 
betrieb, auf den sich der Kaufmann beschränkt, weil er ihn schon 
vollkommen beschäftigt, ausreichend nährt, bei dem er bereits 
seine Rechnung findet, der so groß ist, daß es sich nicht verlohnt, 
einen Kleinhandel noch neben ihm zu betreiben. 
Schon von vornherein werden wir geneigt sein, eine geringe 
Neigung zur freiwilligen Beschränkung auf den Großhandel 
für das Mittelalter anzunehmen. Denn wenn, wie wir gesehen 
haben, den „Gästen“ so oft der Kleinhandel untersagt wird, 
so liegt darin der Beweis, daß sie sehr lebhaft wünschten, ihn 
zu erhalten. Überhaupt haben wir ja die Beobachtung gemacht, 
daß der Kleinhandel weit mehr als der Großhandel für erstre- 
benswert galt. 
Später werden wir noch einzelne charakteristische Belege 
für die Tatsache kennen lernen, daß das Recht zum Detail- 
absat selbst von den vornehmsten Kaufleuten begehrt wurde. 
§ 2. Die großen Handelsgesellschaften. 
Die Vorstellung von freiwilligen Beschränkungen auf den 
Großhandel ist uns geläufig ans den Berichten des 16. Jahr- 
hunderts über die großen Handelsgesellschaften der Fugger 
und Welser, der Paumgartner und Höchsstetter, die ein Monopol 
in bestimmten Handelszweigen auszubilden suchten!). Zwar 
ist bei ihnen eine solche nicht vollständig vorhanden?). Aber ihre 
Geschäfte hatten eine solche Ausdehnung, daß ihnen der Detail- 
1) Vergl. Ehrenberg, Zeitalter der Fugger, Bd. 1, S. 395 ff. 
?) Vgl. Sombart, Luxus und Kapitalismus S. 154. Über den 
Augsburger Bürgermeister Jakob Herbrot und den sehr angesehenen 
Augsburger Kaufmann Rosenberger als Detaillisten s. Chroniken 
der deutschen Städte 32, S. 193 ff. Die fürstlichen Hofhaltungen 
des 16. Jahrh. kauften ihren Bedarf an Kolonialwaren, Fabrikaten 
usy: qr suf den Jahrmärkten ein. Jahrbücher f. Nationalök. 
f. . nm. L
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
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