Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

97 
Die hereinbrechende unruhige Zeit gab nun Frey die freudig er— 
griffene Gelegenheit zur Entfaltung organisatorischer Fähigkeiten und 
eines regen Eifers für das Gemeinwohl, so beim Einmarsch der Fran⸗ 
zosen im Frühjahr 1807 und bei der Regulierung des städtischen Kriegs— 
schuldenwesens. Es war kein Wunder, wenn auf diesen gebildeten, ge⸗ 
schickten und tätigen Mann sehr bald die Aufmerksamkeit Steins gelenkt 
warde. Aber auch mit dem späteren Staatsminister v. Altenstein, sowie 
mit dem Staatskanzler Fürsten von Hardenberg ist Frey persönlich be⸗ 
kannt gewesen. Stein fand großen Gefallen an ihm, insbesondere an 
seiner reformatorischen Gesinnung, obwohl Frey nicht ohne einen gewissen 
Radikalismus war. Da Stein in Königsberg in Freys Hause zu wohnen 
pflegte, so lernten sie sich sehr genau kennen. Bald findet Stein Ge⸗ 
legenheit, sein Wohlwollen zu betätigen. 
Frey hatte in einem Privatbriefe an den Kommandanten von Königs⸗ 
berg, der bei ihm Belehrung gesucht hatte, scharfe Worte gebraucht, nicht 
qur über die Zunftverfassung und anderes, sondern auch über einen 
preußischen, beim Könige in hoher Gunst stehenden Staatsmann; man 
erfährt nicht sicher, wer das gewesen ist. Obwohl dies Schreiben, wie 
der Verfasser bemerkt, dem Heiligtum der Verschwiegenheit anvertraut 
war, ließ der Empfänger sich doch nicht abhalten, es dem Könige vor—⸗ 
zulegen. Friedrich Wilhelm wollte den freimütigen Mann am liebsten 
fofort absetzen. Doch ließ er vorher an Stein schreiben. Dieser meinte 
in einem Schreiben an den König vom 289. April 1808, wenn er auch 
die unehrerbietige, animose Form preisgeben müsse, so habe Frey doch 
in der Sache Recht. Damit hatte dieser, der zudem den König in einem 
würdig gehaltenen Schreiben um Verzeihung bat, sein Amt gerettet. 
Reben seinem Hauptwerke der Städteordnung hat sich Frey durch 
sein Eintreten für Steuerreformen und die Ideen, die er dabei verfocht, 
verdient gemacht. Er war für eine starke Progressivsteuer; mehr noch 
als der bekannte Volkswirt und Professor J. G. Hoffmann, der neben 
ihm mit einem Plan zur Reform des Steuerwesens hervortrat. Frey 
befürwortete — auch dies ist für den Mann charakteristisch — die 
Selbsteinschätzung, wollte aber auch im Gegensatz zu den französischen 
Jakobinern die niederen Stände und zwar durch Klassifikation heranziehen. 
Merkwürdigerweise führte die Verwirklichung der Staͤdteordnung 
dazu, daß Frey aus dem Magistratsdienst ausschied. Er wurde jetzt am 
27. Februar 1809 zum zweiten Regierungsdirektor ernannt. Als solcher 
stand er der Polizeideputation und der damit verbundenen geistlichen 
und Schuldeputation vor. 
In den Jahren 1812— 18185 zeichnete er sich auch in seiner neuen 
Stellung durch eifrige patriotische Tätigkeit zum Wohle des Staates und 
der Provinz aus; dafür wurde ihm die Verleihung des Eisernen Kreuzes 
am weißen Bande zuteil.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.