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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

—109 
Es ward ein Band gewoben 
m heil'gen deutschen Land, 
das fest und wohl den Proben 
des Teufels widerstand. 
Noch schreiten die Gestalten 
der Weber durch die Flur, 
ie sprechen: „Ewig halten 
oll unsre heil'ge Schnur“. 
Es ward ein Bau erhoben, 
der Freiheit Hof und Saal; 
den Meister soll man loben, 
der solches Werk befahl: 
Die Pfeiler sind gegründet 
auf Treu und Ständigkeit, 
der Mörtel, der sie bindet, 
ist Lieb' und Einigkeit. 
Die Feinde überzogen 
das junge Kaisertum, 
da brach am Heidenbogen 
der Väter Waffenruhm. 
Wer wird das Reich erretlen? 
ver nimmt der Freiheit Wehr? 
ie bringen uns die Ketten 
uuf offner Straßen her. 
O Heinrich, deutscher Kaiser, 
nimm ew'gen Ruhmes Schein! 
Du führst in feste Häuser 
die freien Bürger ein. 
Der an dem Vogelherde 
die heil'ge Krone fand, 
hat von der heil'gen Erde 
den schlechten Feind gebannt. 
So wurde klug errichtet 
der Freiheit Damm und Wehr, 
Jar manchen Streit geschlichtet 
hat kleines Bürgerheer. 
Der mag auch Schwerter schwingen, 
wer kühn das Werkzeug führt, 
und Ritterschlösser zwingen, 
die seine Kunst verziert. 
O Waffenstahl, sprüh' Funken, 
prüh' Funken, edler Stein! 
Vom Wein der Freiheit trunken 
aßt jeden Bürger sein. 
Der Formen tote Satzung 
sebt auf am kühnen Wort, 
nan geht von eigner Schatzung 
zu bessern Rechten fort. 
Laßt jedem Bürger geben 
den Raum zu Wort und Tat, 
und strömen wird das Leben 
vom Bürger in den Rat. 
Das Zeichen von dem Bunde 
ist ja der Eichenbaum, 
der wächst aus tiefem Grunde 
zum hellen freien Raum. 
Wie man den Feind befehdet, 
das große Freiheitswerk 
beschlossen und beredet 
ward es in Königsberg. 
Am deutschen Eichenstamme 
du frisches grünes Reis, 
du meiner Jugend Amme, 
nimm hin des Liedes Preis! 
Im Freiheits⸗Morgenrote, 
n Moskaus heil'gem Schein 
kam ein geweihter Bote 
zu dir, der feste Stein. 
Er zog in Kraft zusammen 
der Landesväter Kreis, 
in den trug seine Flammen 
Held York, der strenge Greis. 
Da brach mit Sturmes Schnelle 
hervor dein starker Sinn, 
nun maß mit andrer Elle 
der Kaufmann den Gewinn. 
Nun trieben die Studenten 
erst recht die Wissenschaft, 
und alle Herzen brennten 
in einer Glut und Kraft. 
Indes, du freies Wesen, 
Jedeihe weit und breit, 
»er Herr hat dich erlesen 
zum Zeichen für die Zeit. 
Die Fürsten sollen kommen 
amt ihrer Ritterschaft, 
und lernen, sich zum Frommen, 
der Freiheit Wunderkraft. 
In fester Mauern Mitte 
olüht eine frische Welt, 
da ward die milde Sitte 
zum Wächter wohl bestellt: 
die hat gar treu gehütet 
»en anvertrauten Schatz, 
als rauher Sturm gewütet. 
tand sie an ihrem Platz.
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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