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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

118 
Entwickelung auf wirtschaftlichem Gebiete, die den Städten die Mittel 
für ihre großen Aufgaben in die Hand zu geben hatte. Die neue glän— 
zende Epoche, in der dies geschah, begann nach dem Jahre 1870 
Sechstes Kapitel. 
Die Bedeutung der Städteordnung. 
J. Die Städteordnung von 1808 das Vorbild fast sämtlicher 
Städteverfassungen Deutschlands. 
Wir haben am Schluß des zweiten Kapitels gesehen, daß Preußens 
Vorgehen nirgends ein Vorbild gehabt hatte. Seine Gesetzgebungstat 
zriff nun aber sehr bald als Beispiel tief ein. 
Schon 1818 tritt Bayern in würdigere Bahnen, als dies bei seiner 
Städteordnung von 1808 geschehen war; seine Gesetzgebung suchte nach 
den Eingangsworten der jetzigen neuen Verfassung von 1818, „die 
Gemeindekörper wieder zu beleben, indem sie ihnen die Verwaltung der 
ihr Wohl zunächst berührenden Angelegenheit zurückgab“; noch deutlicher 
aber huldigt 1822 Württemberg dem durch Preußen aufgestellten Beispiele, 
wenn auch beide Staaten keine blinden Nachahmer unserer Städteordnung 
von 1808 gewesen sind. — 
Wenn wir nun weiter verfolgen wollen, wie man in anderen 
deutschen Staaten die Bahnen betrat, die das kleine Preußen jener Tage 
mit seiner Kommunalverfassung vorgezeichnet hatte, so müssen wir zugleich 
kennen lernen, wie sich unsere Städteordnung von 1808 selbst weiter 
entwickelt hat. Auch in diesem Kapitel soll der Leser nicht mit den zahl⸗ 
reichen Einzelheiten behelligt werden. 
Vorauszuschicken ist, daß in Deutschland in den Jahren nach 1808 
zunächst zwei Systeme, das französische (s. S. 70 und das preußische um 
die Herrschaft streiten. Die franzoͤsische Gemeindeverfassung, bei der also 
— neben anderen Verschiedenheiten — ohne Unterscheidung von 
Stadt und Land lediglich die Gemeinde als solche berücksichtigt ist, 
war durch Napoleons Eroberungszüge auf deutschen Boden verpflanzt 
worden: Braunschweig, Kurhessen, das Königreich Westfalen, 
Frankfurt a. M. und andere huldigten dem französischen Muster. Die 
Lebensdauer dieser Gemeindeverfassungen war in den einzelnen Gebieten 
oerschieden. So wurden z. B. in Hannover und Kurhessen mit der 
Befreiung von der Fremdherrschaft auch die früheren Verhaältnisse wieder 
hergestellt. 
In Preußen stellte sich nach der Einführung der Städteordnung von 
1808 sehr bald heraus, daß sie von Mängeln nicht frei war; dies ist 
im so eher verständlich, wenn man sich erinnert, mit welcher Hast sie
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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