Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

77 
vember 1808“. Die darin bezweckte Aufgabe: die Vollendung der 
Staatseinheit, hatte Stein seit langem besonders am Herzen gelegen. 
Bisher bestand ein wunderliches „Durch- und Nebeneinander von Pro— 
vinzial- und von Fachministern“. Steins Hauptzweck war, der Geschaͤfts— 
verwaltung „die größtmöglichste Einheit, Kraft und Regsamkeit zu geben, 
und sie in einem obersten Punkte zusammenzufassen“. 
Die Provinzialminister sollen beseitigt und lediglich fünf Fach— 
minister für das Innere, die Finanzen, das Auswärtige, den Krieg und 
die Justiz eingesetzt werden. Damit der einzelne von ihnen als solcher 
nicht zu mächtig werde, sollen sie sich bei bestimmten Maßnahmen in 
dem Staatsrat, als der höchsten Behörde der Monarchie, vereinigen. 
Doch weiter liegt in Steins großartigen Plänen: eine Kommunal— 
ordnung für das platte Land zu schaffen; sodann Stadt und Land in 
Kreisordnungen und Kreistagen zu vereinen; darüber in weiterem Kreise 
die Provinzen in Provinzialständen zusammenzuschließen und den ganzen 
Bau durch eine Nationalvertretung, einen Reichstag, mit reichsständischer 
Verfassung zu krönen. Es galt ihm vor allem, sämtliche Staatsbürger 
an den mittleren und unteren Stufen der Staats- und Kommunal- 
verwaltung teilnehmen zu lassen. Auch in die Bezirksregierungen und 
die Kreise sollten auf diese Weise Elemente der Selbstverwaltung eingeführt 
werden. Durch eine tätige und regelmäßige Teilnahme der Nation an 
den Geschäften der Verwaltung sollte den Männern vom grünen Tische 
ein aus der Fülle der Natur genommener Reichtum von Gefühlen und 
Ansichten zuströmen und wissenschaftlich, technisch, wirtschaftlich beratende 
Laienkörperschaften sollten den staatlichen Verwaltungsbehörden zur Seite 
treten. Diese Pläne sind, wie wir wissen, in jenen Zeiten nicht ver— 
wirklicht worden; erst wir im neuen Reiche und in der neuen preußischen 
Verwaltungsorganisation sind dieser Gedanken froh geworden. Schon die 
zuletzt erwähnte Verordnung über die Reorganisation der obersten Ver— 
waltungsbehörden kam nicht voll zur Ausführung. Stein schied für immer 
aus dem preußischen Staatsdienst. Nur 14 Monate hatte er das Ruder 
des Staates führen können. Aber was war in dieser kurzen Zeit alles 
geschehen! Ein neues Staatsideal war erfaßt. Mit machtvollem Ruck 
war das gesamte Staatswesen in andere Bahnen gerissen worden. 
Freilich schier unersetzlich war der Verlust Steins für Preußens inneres 
Leben, und der Staat hat lange an den Folgen dieses Schlages zu 
tragen gehabt. 
Die letzten Stunden seines Aufenthalts verwandte Stein dazu, seine 
Freunde und die Teilnehmer seines Wirkens zum treuen, geduldigen und 
cinträchtigen Ausharren bei der Sache des Vaterlandes aufzufordern. Am 
Abend vor seiner Abreise legte ihm Schön als Abschiedsschreiben das 
schon einige Tage vorher verfaßte „Sendschreiben an die oberste Ver— 
waltungsbehörde Preußens vom 24. November 1808“ vor und bat um
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.