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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

55 
gehandelt hat. Auch in ihr sind herrliche Worte enthalten. Einiges 
daraus mag hier Platz finden: 
J. Allgemeine Gesichtspunkte. 
Die Begebenheiten, welche seit mehreren Jahren unser Staunen erregen und 
unserem kurzsichtigen Auge als fürchterliche Übel erscheinen, hängen mit dem großen 
Weltplan einer weisen Vorsehung zusammen. Nur darin können wir Beruhigung 
finden. Wenngleich unserem Blick nicht vergönnt ist, tief in diesen Plan einzu— 
dringen, so läßt sich doch der Zweck dabei vermuten: Das Schwache, Kraftlose, 
Veraltete überall zu zerstören und nach dem Gange, den die Natur auch im 
Physischen nimmt, neue Kräfte zu weiteren Fortschritten zur Vollkommenheit zu 
beleben. 
Der Wahn, daß man der Revbolution am sichersten durch Festhalten am 
Alten und durch strenge Verfolgung der durch solche geltend gemachten Grundsätze 
entgegen streben könne, hat besonders dazu beigetragen, die Revolution zu befördern 
und derselben eine stets wachsende Ausdehnung zu geben. Die Gewalt dieser 
Grundsätze ist so groß, sie sind so allgemein anerkannt und verbreitet, daß der 
Staat, der sie nicht annimmt, entweder seinem Untergange oder der erzwungenen 
Annahme derselben entgegensehen muß 
Also eine Revolution in gutem Sinn, geradehin führend zu dem großen 
Zweck der Veredelung der Menschheit, durch Weisheit der Regierung und nicht durch 
gewaltsame Impulsion von innen oder von außen — das ist unser Ziel, unser 
leitendes Prinzip Demokratische Grundsätze in einer monarchischen Regierung; — 
dieses scheint mir die angemessene Form für den gegenwärtigen Zeitgeist. 
II. Auswärtige Verhältnisse. 
Soviel ich sehe, sollte Preußen folgende Grundsätze befolgen: 1. Vor allen 
Dingen muß es Kraft sammeln, das Innere in allen Zweigen wohl ordnen und 
planmäßig in Übereinstimmung bringen, auch sich ohne Zeitverlust wieder zum 
Kampf rüsten, soweit es die Mittel gestatten, besonders zu dem der Verteidigung. .. 
2. Man nähre ja nicht den Wahn, neutral bleiben zu können, und hüte sich, dieses 
System aufzustellen und anzukündigen. .. 8. Überhaupt zeige man Charakter. 
Dieser muß dem Staat wieder aufhelfen, so wie der Mangel daran ihn gestürzt 
hat. Wesentliche Schritte dazu sind geschehen. Preußen hat durch sein Betragen 
im Unglück und durch treue Beharrlichkeit einen großen Teil der verlorenen Achtung 
wieder erworben und sich reingewaschen von den alten politischen Sünden usw 
III. Grundverfassung im Innern. 
Auf einer recht zweckmäßigen Einrichtung der Grundverfassung des Innern 
beruht jetzt die Hoffnung und die künftige Existenz des preußischen Staates. Hier 
gilt es vor allem, harmonisch mit dem Zeitgeist und dem Weltplan der Vorsehung 
zu verfahren; und wenn es auch sonst Bedenklichkeiten haben könnte, die Verfassung 
zu ändern, so verschwinden sie in der gegenwärtigen Lage des Staates. Das Vor— 
arteil predigt zwar immer das Alte und nur das Alte. Der stolze Stumpfsinn 
und träge unwissende Selbstzufriedenheit werden es weit weg werfen, das Fehler⸗ 
hafte und nicht mehr Passende in der bisherigen Verfassung anzuerkennen. Sie 
werden ihre Stimmen laut genug erheben. Aber man höre sie nicht. 
Will man den Staat retten, ihn wieder aufblühen sehen, so säume man nicht, 
die einzigen Mittel dazu zu ergreifen. Ein Phönix erstehe aus der Asche. Man 
jchrecke nicht zurück vor dem ... Hauptgrundsatz: möglichst Freiheit und 
Gleichheit. 
1. Der Adel. Jede Stelle im Staat ohne Ausnahme sei nicht dieser oder 
jener Kaste, sondern dem Verdienst und der Geschicklichkeit und Fähigkeit aus allen 
Ständen ofsen. Keine Kraft werde im Emporstrebhen zum Guten gehemmt.
	        

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Die Methoden Der Volkszählung, Mit Besonderer Berücksichtigung Der Im Preussischen Staate Angewandten. Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckere, 1861.
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