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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

73 — 
der ganze Mann eine wunderbare Verbindung von Naturkraft und Bildung, Frei⸗ 
sinn'und Gerechtigkeit, von glühender Leidenschaft und billiger Erwägung.“ 
Hierin ist der Grundzug dieser deutschen Edelgestalt fest und klar 
hingestellt. 
Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein wurde in 
Nassau am 26. Oktober 1757 geboren. Sein Vater war eine kalte und 
ernste, mäßige und nüchterne Natur. Die Mutter wird uns als eine 
geistig sehr hochstehende, liebevolle Frau geschildert. Ihr verdankte der 
Sohn viel. Er selbst nennt sie eine der edelsten, tätigsten, frömmsten 
und des höchsten Grades unwandelbarer Freundschaft fähigen Frauen; 
jede Abweichung von ihrem segensvollen Beispiel sei für ihn ein Schritt 
zum Verderben und ein Grund bitterer Reue gewesen. 
Die Ansicht der Welt und der menschlichen Verhältnisse schöpfte der 
Knabe und Jüngling in der Einsamkeit des Landlebens aus der alten 
und neuen Geschichte, besonders sprachen ihn die Ereignisse der viel— 
bewegten englischen an. 
In der Auswahl seiner Freunde war er streng. 
Im Herbst 1773 besuchte er die Universität Göttingen, wo er „aus 
Gehorsam gegen den Willen der Eltern“ sehr ernsthaft Jurisprudenz 
studiert, zugleich aber auch mit der englischen Geschichte, ihren statisti⸗ 
schen, ökonomischen und politischen Werken sich bekannt macht. Ostern 
1777 verläßt er Göttingen, geht nach Wetzlar, um daselbst nach dem 
Willen der Eltern seine Laufbahn zu beginnen, die ihn zu einer Stelle 
heim Reichsgerichte bestimmt hatten. 
Doch nur drei Monate ist er dort; die Eltern geben seiner Ab— 
neigung gegen eine Anstellung bei dem Reichsgerichte nach. Und nun 
kommt die für Preußen segensvolle Entscheidung. Er geht im Februar 
1780 nach Berlin. Seine „hohe Verehrung für Friedrich den Einzigen, 
der durch die Erhaltung von Bayern sich die Dankbarkeit dieses Landes 
und des ganzen Vaterlandes erworben hatte, hatte den Wunsch in ihm 
erregt, diesem zu dienen, unter ihm sich zu bilden“. 
Nach der gewöhnlichen Ordnung der Dinge mußte er als Referen⸗ 
darius bei einer Kriegs— und Domänenkammer anfangen, „vielleicht wäre 
er in Förmlichkeiten untergegangen und die Abhängigkeit von einem 
mittelmaͤßigen, steifen, in Förmlichkeiten befangenen Vorgesetzten hätte 
verderblich und niederschlagend auf ihn gewirkt“. Das ist ihm erspart 
geblieben, auch keine der zwei seit kurzem vorgeschriebenen Prüfungen hat 
er zu bestehen gehabt, so daß er, der Reformator des preußischen Staates 
niemals irgend ein Examen gemacht hat. Er fand nämlich sehr bald in 
dem vortrefflichen Staatsminister von Heinitz „einen väterlichen, sein 
Schicksal mit Liebe, Ernst und Weisheit leitenden Vorgesetzten“. 
Nun geht der Aufftieg des Reichbegabten rasch. 1780 tritt er in 
die Behörde für Bergbau ein. „Das Leben.“ urteilt er selbst „hatte in
	        

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National Banking under the Federal Reserve System. The National City Bank of New York, 1927.
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