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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung

Monograph

Identifikator:
1885646178
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-253324
Document type:
Monograph
Title:
Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Year of publication:
1908
Scope:
VI, 154 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808

Full text

— 84 
aber den ich stets wickeln und abrollen sah, und von dem auch mir bei 
Gelegenheit einige Fädchen um Stirn und Nase schwirrten. 
Auch hier in diesem Leben und Weben der Dinge und Menschen 
war Stein der Morgenstern der Hoffnung, wohin alle blickten; um ihn 
rissen sich Freunde und Feinde — ich sage, auch Feinde; denn die Feinde 
kamen auch wohl heran, aus Furcht und für den Schein, osft mehr als 
Lauscher, Späher und Berichterstatter. Der große Mann sollte nun in 
allem sein, bei allem sein; er konnte vor Festschmäusen und Mittags— 
tafeln, meistens doch von seinen Getreuesten angerichtet, sich kaum retten, 
wich den meisten aus, weil er dafür weder Zeit noch Gesundheit übrig 
hatte; wo er aber erschien, war jetzt durch ein in den deutschen Grenzen 
gleichsam mächtiger erglühtes und erblühtes Leben in ihm die Lust der 
Mutigen, das Schrecken der Feigen. durch Schritt, Tritt, Blick und Rede 
den Kühnsten voran. 
Stein war bald weiter nach Süden weg, ich mußte in Königsberg 
ungewöhnlich rasch und frisch sein, so viel ward von allen Seiten her 
von mir verlangt, so viel rissen mich nicht nur anbefohlne Aufträge und 
Arbeiten, sondern vielmehr noch die Menschen hin und her. Noch bin 
ich dieser Königsberger Tage in der Erinnerung froh, ja ich könnte stolz 
sein, wenn ich bedenke, wie ich zehnmal und hundertmal mehr, als ich 
wert war, von den besten Menschen hier auf den Händen, ja nach russischer 
und altdeutscher Weise fast auf den Köpfen und Schultern und Schilden 
getragen ward. Es waren aber viele der Besten und Edelsten hier. 
Das waren Tage, ja das waren herrliche Tage, die junge Lebens⸗ 
und Ehrenhoffnung sang und klang durch alle Herzen, fie klang und 
sang auf allen Gassen und tönte begeistert von Kanzel und Katheder. 
Der Bücherstaub der Gelehrsamkeit ward von dem Sturmwind des Tages 
abgeweht, und der goldne Blütenstaub des fröhlichen Maientags der 
Hoffnung und des Mutes fiel auf die Stirnen, die jener sonst umgraut 
hatte; auch die Kältesten wurden warm, auch die Steifsten wurden ge⸗ 
lenkig, sie glühten und zitterten in der allgemeinen Bewegung mit fort. 
Endlich gegen Ende des Monats März bin ich auf schlechtesten 
Straßen schon durch Hinderungen und UÜberschwemmungen der Frühlings⸗ 
wasser über die Weichsel gekommen. Von Liegnitz ging es auf Post— 
flügeln, freilich nicht flügelgeschwind, weil Kriegsmärsche die Landstraßen 
verderben, bis Dresden hin. 
Hier erschien nun auch bald mein Herr Minister. Ich ward hinfort 
gleich andern Kriegszüglern und Offizieren ordentlich einquartiert; ich 
nahm mein Quartier bei dem Appellationsrat Körner, dessen Haus mir 
schon von den Lützowern empfohlen war, unter denen Körners Sohn als 
Kamerad diente. 
Die sächsischen Dinge und Verhältnisse und die hin- und herlaufenden 
Verhandlungen mit österreich, kurz die vielfältigsten und die vielfältigst
	        

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Die Lehren Des Marxismus Im Lichte Der Russischen Revolution. Sack, 1928.
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