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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

90 
‚ourant- und 
Scheide- 
münze. 
wurde, Zwar verminderte sie sich erheblich im Beginne dieses Jahr- 
hunderts, blieb aber besonders durch die Anwendung des Gulden- und 
Kreuzerfußes in Süddeutschland, des "Thaler- und Groschenfußes im 
Norden bis in die 70er Jahre bestehen. Erst durch das Gesetz vom 
9. Juli 1873 ist die einheitliche Münze für das deutsche Reich in dem 
Marksysteme geschaffen worden. 
Auch in Frankreich bestanden noch im 14. Jahrhundert eine sehr 
große Zahl von Münzstätten der Vasallen (unter Ludwig X noch 29), 
die erst allmählich beschränkt werden konnten. Erst seit Ende des 
15. Jahrhunderts wurde die Einheit der Münze vollkommen erreicht. 
Der Staat hat vor allem die Währung zu bestimmen, d. h. aus 
welchem Metall oder sonstiger Masse das gesetzliche Zahlungsmittel 
hergestellt werden soll. Für ein geordnetes Münzwesen wird vor allem 
verlangt werden müssen, daß die Münze den vollen Wert an Metall 
enthält, für welchen sie in Umlauf gesetzt wird, und wo durch 
irgend welche Umstände unterwertige Münzen in Umlauf gesetzt sind, 
wird mit allen Mitteln dahin gestrebt werden müssen, dieselben wieder 
zu beseitigen. Denn nur dadurch ist für alle Eventualitäten die Zirku- 
lationsfähigkeit des gesetzlichen Zahlungsmittels garantiert und auch 
lie mitunter wünschenswerte Barzahlung an das Ausland erleichtert. 
Man hat zu unterscheiden zwischen Courantmünze, das ist dem 
gesetzlichen Zahlungsmittel für größere Summen, und der Währun gs- 
münze, d. i. dem Teil der Courantmünze, welcher auch für den inter- 
nationalen Verkehr verwendbar ist. Die Thaler in Deutschland sind 
ourantmünzen, nicht aber Währungsmünzen, 
Der Courantmünze gegenüber steht die Scheidemünze, die nur 
für den Kleinverkehr bestimmt ist und zu einem höheren Nennwerte 
ausgegeben wird, als das darin enthaltene Metall an Wert beträgt. 
In Deutschland sind Silberscheidemünzen nur im Betrage bis zu 
20 Mk., Nickel- und Kupfermünzen bis zu einer Mark gesetzliches 
Zahlungsmittel. Das neue Münzgesetz in Oesterreich , welches die 
Kronenwährung einführt, bestimmt, daß Private nur bis 50 Kronen 
silberne Einkronenstücke, bis zu 10 Kronen Nickelmünzen und bis zu 
ainer Krone Bronzegeld anzunehmen verpflichtet sind, 
Infolge der Unterwertigkeit der Scheidemünzen erzielt der Staat 
durch die Ausgabe derselben einen Gewinn, der in früheren Zeiten 
vielfach Anlaß zu Mißbrauch gegeben hat, indem weit mehr Scheide- 
münze in Umlauf gesetzt wurde, als Bedarf dafür vorlag. Das ist bis 
in die letzte Zeit in großer Ausdehnung in dem Kirchenstaate aus- 
geübt, aber auch von vielen Staaten des Guldenfußes in Deutschland 
in der Voraussetzung, daß dieselben in den Nachbarstaaten Verbreitung 
finden würden. Das deutsche Münzgesetz vom 9. Juli 1873 bestimmte 
daher als Maximum der Ausgabe von Silberscheidemünze 10 Mk. pro 
Kopf der Bevölkerung. Von Kupfer- und Nickelmünzen soll nicht 
mehr als 21, Mk. pro Kopf ausgeprägt werden. Im Mai 1900 ist 
ain Gesetz angenommen, nach welchem die Silberausprägung auf 
15 Mk. pro Kopf ausgedehnt werden kann. Der Präsident der Reichs- 
bank hatte in den Verhandlungen den Nachweis geführt, daß sich ein 
Bedarf nach einem größeren Quantum solchen Umlaufsmittels nament- 
lich auf dem Lande herausgestellt habe. Um aber dem Publikum die 
Abstoßung eines jeden überschüssigen Quantums an Scheidemünze zu 
ermöglichen, bestimmte schon das Reichsgesetz von 1873, daß an den 
Reichs- und Landeskassen in jedem Betrage Reichssilbermünzen in
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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