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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

- 181 
Kurs war bis 1877 allerdings gestiegen, dann aber trotz weiterer Er- 
höhung der Ziffer gesunken. 
In Rußland waren 1852 308 Mill. Rubel Papiergeld ausgegeben, 
1857 714 Mill, 1858 690, während der Wechselkurs auf London (nach 
Wagner) in dem ersten Jahre 38,2, im zweiten 37,2, im dritten 35,9 
war. Dann blieb die Summe bis 1866 so ziemlich gleich, um im 
folgenden Dezennium bis 1876 bis 790 Mill. zu steigen, 1870—71 er- 
hob sie sich auf 1040 und 1188 Mill., sank bis 1884 auf 1046 Mill, 
worauf sie längere Zeit unverändert blieb. Im Jahre 1897, wo 
die Münz- und Währungsreform aufgenommen wurde, waren noch 
1068 Mill. R. in Noten im Umlauf. Der Wechselkurs ermäßigte sich 
1877 auf 25,8 und blieb bis 1885 24,1. Wir sehen den Kurs dann 
1888 erheblich sinken, obwohl die Notenmenge nicht verändert war, 
um dann wieder bis 1893 anzuwachsen und seitdem das Niveau zu 
bewahren. 
In Oesterreich erreichte der Notenumlauf 1866 die Höhe von 
einer halben Milliarde, stieg 1873 auf 703 Mill., erreichte 1879 das 
Minimum von 630 Mill., hatte 1891 834, 1898 856 Mill. betragen. 
Ende 1896 war er auf 798,2 Mill. vorübergehend zurückgegangen, 
ohne darum eine Kursveränderung herbeizuführen. Die Zunahme der 
Bevölkerung wie des ganzen Verkehrs verhinderte ein entsprechendes 
Sinken des Kurses, Die Anpassung der Verwendung an den Vorrat 
ist aber wie ersichtlich eine große. Nicht jede Verminderung oder 
Te eohrung des umlaufenden Quantums übt einen Einfluß auf den 
urs aus. 
8 62. 
Die Zettelbankpolitik. 
v. Philippovich, Die Bank von England im Dienste der Finanz- Verwaltung 
des Staates. Wien 1885. 
Lexis, Handw., der Staatsw. Artikel Banken, 
Karl Helfferich, Beiträge zur Geschichte der deutschen Geldreform, Leipzig 1898, 
Die Gefahren der Notenemission, wie sie durch den Mißbrauch 
von seiten der Banken und die Urteilslosigkeit des Publikums ent- 
stehen, haben schon früh die Staatsgewalt zum Eingreifen und zur 
Beschränkung der Notenemission geführt; insbesondere nach großen 
Krisen, die durch zu ausgedehnte Ausgaben von Noten herbeigeführt 
wurden, wie im Beginne des 18, Jahrhunderts in Frankreich unter 
John Law, 1837 in den Ver. Staaten, von wo sich die Krisis auch 
auf Europa übertrug. 
Zunächst versuchte man es mit der Freiheit der Notenausgabe. Freie Noten 
So war in England einzelnen Personen und Gesellschaften von nicht emission. 
mehr als 6 Mitgliedern bis zum Jahre 1844 die Ausgabe von Noten 
gestattet; seit 1775 allerdings nicht unter einem Pf. St., von 1777—97 
und dann wieder seit 1829 nicht unter 5 Pf. St. Gleichwohl hatte die 
Bank von England sich ein Uebergewicht über die übrigen Banken 
und einen maßgebenden Einfluß im Lande zu wahren vermocht. Aehn- 
lich waren die Verhältnisse in Schottland. In den Ver. Staaten 
von Nordamerika war in mehreren Staaten gleichfalls die Noten- 
ausgabe völlig freigegeben, während in anderen einzelne Banken damit 
privilegiert waren. . 
Die Unhaltbarkeit dieses Zustandes ist gegenwärtig allgemein an- 
arkannt. Die Beschränkungen aber sind in sehr verschiedener Weise
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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