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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

‘9 
Volkswirt- 
schaftlicher 
Wert. 
zemeiner 
Wert. 
Faktoren der 
Wert- 
bestimmung. 
im Tauschverkehr eine bestimmte Menge anderer Güter als Gegengabe 
zu erwerben“, Das ist also wiederum nichts anderes, als der Tausch- 
wert des Adam Smith, der eben objektiven Charakter hat. Der 
subjektive Wert, der durch das Urteil des einzelnen Wirtschaftenden 
bedingt wird, ist nichts anderes, als der privatwirtschaftliche 
Wert, der sich natürlich in unendlicher Mannigfaltigkeit der Tausende 
und aber Tausende von einzelnen Wirtschaften herausstellt, der für die 
Nationalökonomie nur eine untergeordnete Bedeutung hat. Der volks- 
wirtschaftliche Wert ergiebt sich erst aus dem Zusammenwirken 
jener Privatwirtschaften in dem großen Durchschnitte des Markt- 
verkehrs, Uns will deshalb scheinen, daß die Unterscheidung zwischen 
privatwirtschaftlichem und volkswirtschaftlichem Werte 
bedeutsamer ist und den Kernpunkt in höherem Maße trifft, als die 
Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem Wert, und wir 
haben in dem Folgenden, wo es nicht anders angegeben ist, den volks- 
wirtschaftlichen Wert‘ im Auge. 
Auf die Unterscheidung des Gebrauchswertes wiederum in Kon- 
sumtions- und Produktionswert, der sich also nach der Art der Ver- 
wendung des Gutes richtet, ist nach dem Gesagten kein Gewicht zu 
legen. In der Jurisprudenz spielt noch der gemeine Wert eine erheb- 
liche Rolle. Es ist derjenige, der nach der Schätzung im Öffentlichen, 
freien Verkehre von einem Jeden zu erlangen ist. Demselben steht, 
z. B, bei ländlichen Grundstücken, der Ertragswert gegenüber, der sich 
durch den aus dem Objekte zu erlangenden Reinertrag ergiebt. Man 
spricht auch von Kostenwert, der durch die Unkosten bestimmt wird, 
welche die Herstellung oder Beschaffung verursachen, Schließlich ist noch 
der Affektionswert zu berücksichtigen, der durch die besondere indi- 
viduelle Beurteilung auf Grund eines bestimmten Verhältnisses sich 
von dem durchschnittlichen Urteile unterscheidet. Das ist z. B. der 
Fall bei einer Bibliothek, die ein Gelehrter sich für seine Studien zu- 
sammengekauft hat, die für seine persönlichen Zwecke eine weit höhere 
Bedeutung hat, als auf dem allgemeinen Markte. Ein mäßiges Por- 
traitgemälde wird für denjenigen einen sehr hohen Wert haben können, 
welcher der Person sehr nahe gestanden hat, die das Bild darstellt. 
Alle diese Unterscheidungen haben aber nur eine untergeordnete 
Bedeutung, und wir können bei der folgenden Untersuchung vollständig 
davon absehen. 
Bei der Wertschätzung in der Volkswirtschaft, wo das subjektive 
Moment völlig in den Hintergrund tritt, kommen nun sehr verschiedene 
Faktoren in Betracht, welche das menschliche Urteil beeinflussen: 
l, Die natürliche Nutzbarkeit des Gutes, die Eigenschaften, durch 
welche es zur Bedürfnisbefriedigung des Menschen fähig werden 
kann, werden überall die Grundlage der Schätzung bilden. Es ist die 
Nährkraft des Getreides, durch welche dasselbe von den Menschen 
geschätzt wird, wie die Bildsamkeit und der Glanz der Edelmetalle, 
weshalb sie von den Menschen überall gesucht und bevorzugt werden. 
Wo der Mensch sich nicht wenigstens einbildet, daß das Gut ihm 
Nutzen bringen kann, wird er ihm einen Wert nicht beilegen. Das 
bedarf keiner weiteren Ausführung. Aber die Brauchbarkeit ist keines- 
wegs das allein bestimmende Moment des Wertes. Wir sahen bereits, 
daß sehr brauchbare, ja zum Leben durchaus notwendige Gegenstände 
freie Güter sein können, die gar keinen Wert haben, wie Luft, Wasser, 
unter Umständen Holz, Grund und Boden, Steine ete. Ein Gut er-
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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