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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

295 
8 84. 
Das klassische Altertum. 
Ed. Meyer, Die wirtschaftliche Entwickelung des Altertums. Jahrb. f. Nat.- 
Oekon., 3. F., Bd. IX, 1895. 
Bücher, Die Entstehung der Volkswirtschaft. 3. Aufl, Tübingen 1901. 
Beloch, Die Bevölkerung der griech.-römischen Welt. Leipzig 1888. 
n Ders Zur griech. Wirtschaftsgeschichte, in Wolfs Zeitschrift f, Sozialwissen- 
schaft 1902. 
Unsere Wissenschaft ist eine durchaus moderne; weder das Alter- 
tum noch das Mittelalter kennen eine Lehre von der Volkswirtschaft. 
Obwohl die gewerbliche Thätigkeit und das ganze wirtschaftliche 
Getriebe im klassischen Altertume eine sehr hohe Ausbildung er- 
langten, unterließ man theoretische Untersuchungen derselben, und nur 
ganz vereinzelt wurden von hervorragenden Männern praktische Fragen 
des wirtschaftlichen Lebens näher betrachtet und allgemeine Schlüsse 
daran geknüpft. 
Die wirtschaftlichen Leistungen jener alten Zeit sind vielfach 
sehr unterschätzt. Man braucht aber nur auf die enormen Bauten, 
wie der Cyklopenmauern, der Pyramiden hinzuweisen, um zu erkennen. 
daß die Vereinigung von Arbeitskräften schon damals Gewaltiges zu 
leisten vermochte. Es erscheint uns rätselhaft, wie die gewaltigen Fels- 
massen und großen Quadern zum Teil aus entfernten Gebirgen, wie 
zu den Grundmauern des Salomonischen Tempels, mit den geringen 
Hilfsmitteln und auf ungeebneten Wegen herbeigeschafft und dann auf: 
einander getürmt werden konnten. Nicht nur der Betrieb der Land- 
wirtschaft ist bereits namentlich am Nil, in Sizilien und der italienischen 
Halbinsel in großer Blüte gewesen, sondern auch das Handwerk hatte 
eine Entwickelung erlangt, die in den Leistungen vielfach über die 
modernen hinausging. Es genügt, an die Kunstschätze, die uns aus 
jener Zeit, z. B. durch Ausgrabungen in Pompeji überliefert sind, 
namentlich an die Arbeiten des Kunstgewerbes zu erinnern, an die uns 
noch erhaltenen Vasen, Goldgeschmeide, die uns hauptsächlich durch 
Abbildungen und Schilderungen bekannten Waffen, wie den Schild des 
Achill. Dieses Gewerbe hatte zur Zeit des Perikles sogar vielfach 
den Charakter des Großbetriebes angenommen, wie durch eine Anzahl 
eklatanter Beispiele belegt ist. 
Der ausgedehnte Handel jener Zeit 1äßt erkennen, daß auch nicht 
nur für den heimischen Bedarf, sondern auch für den Export gearbeitet 
wurde. Griechenland exportierte Getreide, Wein, Honig, Früchte, 
dann Häute, Hausgerät aller Art und Waffen. Es bezog dafür aus 
Phönizien, Aegypten, dem Orient Leinwand, kostbare Stoffe, wie die 
Purpurzeuge, Teppiche, Salben und Gewürze; aus Phönizien speziell 
Geschmeide und Glaswaren. Der außerordentliche Luxus des alten 
Rom setzt nicht nur den verschiedenartigsten Gewerbebetrieb voraus, 
sondern auch den ausgedehntesten Handel des weit verzweigten Reiches. 
Aus allem geht hervor, daß die wirtschaftliche Thätigkeit im  Geringes 
Altertum bereits eine außerordentlich vielseitige war und in hohem Interesse für 
Maße volkswirtschaftlichen Charakter ‚angenommen hatte. Gleich- ak 
wohl hat sie die Aufmerksamkeit der hervorragenden Männer nur wenig 16 EL 
auf sich zu lenken vermocht. Der Grund dafür ist in einer gewissen " 
Mißachtung der wirtschaftlichen Arbeit von seiten der leitenden Männer 
zu suchen. die als die Aufgabe des hochentwickelten Staatswesens
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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