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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

— 9297 
stoffveredelnden und Verkehrsgewerbe als die „chrematistischen“ mit 
mehr Mißachtung behandelt. Wie Plato sieht er die Sucht nach 
Gewinn und somit auch das Arbeiten des Gewinnes wegen als etwas 
Unwürdiges an, welches möglichst in den Hintergrund zu drängen ist. 
Eben deshalb vermag er dem Handel nicht gerecht zu werden. Daß 
das Geld selbst nicht volkswirtschaftlichen Reichtum repräsentiert, hat 
er klar erkannt, und sucht dieses durch den Hinweis auf die Midas- 
sage zu illustrieren. Die Natur desselben, wie die des Kapitals, hat er 
noch nicht richtig erfaßt, wie aus seiner Bekämpfung des Zinsnehmens 
hervorgeht, da Geld nicht Geld erzeugen könne. Schließlich ist noch 
auf seine Erörterung des Wertbegriffes hinzuweisen, wobei er bereits 
den Unterschied zwischen Tausch- und Gebrauchswert macht, wie ihn 
später Adam Smith weiter ausgeführt hat. 
Trotz der außerordentlichen Entwickelung der Volkswirtschaft 
im alten Rom fehlt es dort, ebenso wie in Griechenland, an theore- 
tischen Untersuchungen über dieselbe. Die Grundanschauungen sind 
die gleichen, die besondere Hochschätzung der Landwirtschaft tritt in 
einer größeren Zahl von Schriften zu Tage, welche die technische 
Seite behandeln, aber nicht den Zusammenhang mit der Volkswirt- 
schaft. Erst in der Zeit des Verfalles treten einige Untersuchungen 
über die Ursachen desselben hervor, die indessen nur oberflächlicher 
Natur sind. 
Nach dem Gesagten war die Volkswirtschaft des Altertums nur 
ein Naturprodukt, nicht das Ergebnis planmäßiger Einwirkung von 
Staat und Gesellschaft auf (Grund eingehenden Studiums des wirt- 
schaftlichen Lebens. 
Rom. 
8 85. 
Das Mittelalter. 
Wilh. Endemann, Die nationalökonomischen Ansichten des canonischen Rechts, 
Jahrb. £f. Nat.-Oekon.. Bd. I. 1863. 
Durch die Völkerwanderung und den Sieg der Barbarenhorden 
wurde die Kulturentwickelung für eine lange Zeit zurückgeworfen und 
aufgehalten. Durch die fortdauernden Kämpfe wurde nicht nur eine 
große Entvölkerung herbeigeführt, sondern auch die Errungenschaft 
der wirtschaftlichen Kultur, der Wohlstand auf eine außerordentlich 
tiefe Stufe herabgedrückt. Immerhin blieb in Italien genug davon 
zurück, um von dort aus nach dem Norden mit dem Christentum 
Kultureinflüsse nach allen Richtungen zu übertragen, die aber natür- 
lich erst sehr allmählich zur Wirkung kommen konnten, 
In Mitteleuropa finden wir eine außerordentlich dünne, verstreut Wirtschaft- 
wohnende Bevölkerung auf hauptsächlich bewaldetem Territorium mit LEE Zu- 
ausgedehntem Sumpflande, wodurch der Verkehr in besonderem Maße Deutschland 
erschwert wurde; im großen Ganzen einfache Naturalwirtschaft, bei ; 
äußerst geringen Bedürfnissen und untergeordnetem Tauschverkehr, 
Die Herrscher waren fast ausschließlich mit der Wahrung der Selb- 
ständigkeit des Landes durch Verteidigung gegen die umliegenden Feinde 
und deren Angriffskriege beschäftigt, während ihnen die Aufgaben der 
inneren Wohlfahrt noch ferne lagen. Die Staats- und Hofhaltung, die 
noch nicht zu trennen waren, wurden durch unmittelbaren Verbrauch der 
Erzeugnisse des ausgedehnten Domanialbesitzes unterhalten; die Organi-
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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