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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

14 
hohem Maße. Handelt es sich um Gegenstände, die in beliebiger 
Menge leicht neu hergestellt werden können und thatsächlich in der 
Volkswirtschaft stets ausreichend geliefert werden, so kann es keinem 
Zweifel unterliegen, daß der Wert bestimmt wird durch die Herstellungs- 
kosten im weiteren Sinne des Wortes. Die Lieferung hört eben auf, 
wenn nicht so viel als Aequivalent dafür erlangt werden kann, als zur 
Entschädigung für die aufgewendete Arbeit notwendig ist. Für die 
übrigen Gegenstände, die nicht immer in ausreichendem Maße zu be- 
schaffen sind, werden die Herstellungskosten dagegen nur die unterste 
Grenze bilden, unter welche dauernd die Wertschätzung nicht sinken 
kann, während darüber hinaus ein weiter Spielraum bleibt, wie wir bei 
Untersuchung der Preisregulierung später ausführlicher darzulegen 
haben werden. : 
S 7. 
Vergleichung der verschiedenen Begriffsdefinitionen 
des Wertes. 
PFurgot. 
Die Grenz- 
nutzen- 
theorie, 
Die Verschiedenheit der Wertdefinitionen, welche noch gegen- 
wärtig in unserer Wissenschaft vorhanden ist, scheint uns hauptsächlich 
Jarauf zurückzuführen zu sein, daß bald der eine, bald der andere 
Faktor überwiegend oder auch ausschließlich als maßgebend für die 
allgemeine Wertbestimmung angenommen wird, während stets sämtliche 
zusammenwirken, nur daß in dem einen Falle der eine, in dem anderen 
Falle ein anderer in höherem Maße ausschlaggebend ist. 
Von Turgot wurde der Tauglichkeit des Gegenstandes der ent- 
scheidende Einfluß beigelegt, und wir sahen, daß dieses in vielen 
7ällen auch durchaus zutreffend ist. Inama-Sternegg hat nachzu- 
weisen gesucht, daß im Mittelalter unter normalen Verhältnissen die 
Wertschätzung durch die Nutzbarkeit der Gegenstände bestimmt wurde. 
Das ist unzweifelhaft in großer Ausdehnung noch jetzt bei den primi- 
tiven Völkerschaften der Fall, wo z. B. in den Tropen bei den Neger- 
stämmen viel überschüssige Arbeitskraft vorhanden ist, die aufgewendete 
Arbeit nicht hoch veranschlagt wird und daher. kein bedeutsames 
Moment bei der Wertschätzung ausmacht, Je mehr auf höherer Stufe 
der Kultur die gebrauchten Gegenstände allgemein viel Arbeit erfordern, 
und die meisten Menschen von ihrer Arbeit leben, muß dieser Faktor 
mehr in den Vordergrund treten. Solange noch freie Güter in großer 
Menge vorhanden sind, aus denen der größte Teil des Bedarfes ge- 
leckt werden kann, wird die Laune des Nachfragenden mehr in Be- 
;racht kommen, als in einer Zeit, wo die Welt fortgegeben ist und 
in übergroßer Teil des Lebensbedarfs durch Arbeit und Tausch aus 
lem Besitze Anderer genommen werden muß, 
Das Bedürfnis und die Seltenheit sind neuerdings von Karl Menger 
und seiner Wiener Schule, Wieser, Böhm-Bawerk, dann von 
Patten, Gide und Anderen nach dem Vorgange von Gossen, Jevons 
and Heinrich von Thünen, als entscheidend angenommen in der 
Ausbildung der interessanten Grenznutzentheorie. Sie beruht 
auf der Voraussetzung, daß auf unserer Kulturstufe die Dringlichkeit 
Jes Bedürfnisses in der Privatwirtschaft wie in der Volkswirtschaft 
für die Werthöhe bestimmend ist. Die Bedürfnisse stufen sich nach 
Jieser Auffassung in ihrer Dringlichkeit ab. Je mehr der Vorrat aus-
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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