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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

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namentlich in Deutschland in der wissenschaftlichen Diskussion eine 
weit größere Rolle gespielt hat, als er es verdient, en | 
Sein Hauptverdienst liegt, wie in der ganzen sozialistischen Litte- 
ratur, in dem scharfen Hinweis auf die Schäden der Zeit und in der 
Kritik der nationalökonomischen Lehren. Als dauernde Errungen- 
schaft für die Nationalökonomie wird schließlich von ihm wenig übrig 
bleiben, und man wird ihn mehr und mehr hinter Rodbertus zurück- 
stellen, In dem sozialistischen Lager selbst hat man bereits begonnen, 
ihm mit Kritik entgegenzutreten und erhebliche Stücke seiner Lehre 
abzubröckeln, Die erste philosophische Schulung gewann er durch 
Hegel, dessen Einfluß er niemals ganz zu verleugnen vermocht hat, 
Die Männer, die ihn in sozialistische Richtung leiteten, waren Feuer- 
bach und Proudhon, von denen er sich allerdings im Laufe der 
Zeit mehr und mehr abwandte, und dem letzteren trat er später sogar 
heftig entgegen. Die Studien im praktischen Leben hat er hauptsäch- 
lich auf englischem Boden gemacht, und die Darstellung des Arbeiter- 
glends, welches der Großbetrieb und die Ausbildung des Maschinen- 
wesens in den ersten vier Dezennien des 19. Jahrhunderts auf eng- 
lischem Boden hervorgerufen, hat trotz ihrer Uebertreibungen einen 
historischen Wert. 
Um Marx richtig zu verstehen, ist es notwendig, von dem „Kom- Kommunis- 
munistischen Manifest“ auszugehen, welches er 1847 mit Engels zu- tisches Mani- 
sammen ausarbeitete, um dem Bund der Kommunisten, der sich da- fest. 
mals in Paris gebildet hatte, ein bestimmtes Programm zu geben. Als 
Ziel wird darin aufgestellt, dem organisierten Proletariate die Staats- 
gewalt zu überantworten; in den Händen des Staates alle Produktions- 
mittel zu konzentrieren und die Produktionsverhältnisse zu organisieren, 
Als Uebergangsmaßregeln zur Herbeiführung der neuen Wirtschafts- 
ordnung (Grünberg, W. d. V. Art. Sozialdemokratie) durch die Dik- 
tatur des Proletariats werden folgende „despotische Eingriffe in das 
Eigentumsrecht und in die bürgerlichen Produktionsverhältnisse“ em- 
pfohlen: „Expropriation des Grundeigentums und Verwendung der 
Grundrente zu Staatsausgaben; starke Progressivsteuer; Abschaffung 
des Erbrechts; Konfiskation des Eigentums aller Emigranten und Re- 
bellen; Centralisation des Kredits in den Händen des Staates durch 
eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol; 
Centralisation des Transportwesens in den Händen des Staates; Ver- 
mehrung der Nationalfabriken und Produktionsinstrumente; Urbar- 
machung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaft- 
lichen Plane; gleicher Arbeitszwang für Alle; Errichtung industrieller 
Armeen, besonders für den Ackerbau; Vereinigung des Betriebes von 
Ackerbau und Industrie; Einwirkung auf die allmähliche Beseitigung 
des Unterschiedes von Stadt und Land; öffentliche und unentgeltliche 
Erziehung aller Kinder; Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in 
ihrer heutigen Form; Vereinigung der Erziehung mit der materiellen 
Produktion ete.“ 
Zeigt sich hierin ein rücksichtsloser, revolutionärer Geist, der vor 
keiner Gewaltmaßregel zurückschreckt, so hat sich Marx hiervon all- 
mählich mehr und mehr abgewandt. Hielt er sie auch für unerläß- 
lich, um, wie er sich ausdrückte, die Geburtswehen zu beschleunigen, U 
so legte er ihnen doch später keine große Bedeutung mehr bei, indem Matorialis- 
er sich zu dem grundlegenden Systeme hindurcharbeitete, welches als «hiehteauf. 
die „materialistische Geschichtsauffassung“ bekannt ist. Alle Aeuße- fassung. 
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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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