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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

65 
Wannen, Schuhen, Schiffchen. In der Mongolei wird noch jetzt Hack- 
silber durch Zuwiegen der Stücke benutzt. Das Wort „Rubel“ kommt 
von „Abhacken“ her. Worte wie „Pfund Sterling“ weisen deutlich 
darauf hin, daß die Einheit für Zahlungen in alter Zeit ein bestimmtes 
Gewicht an Edelmetall gewesen ist, wie ebenso die altdeutsche Mark 
Silber. In der neuesten Zeit bildet sich wiederum das Zuwiegen des 
Geldes als höchste Verfeinerung der Zahlung aus, wenn z. B. bei den 
englischen Zahlungsbanken in der City von London selbst kleine 
Summen nicht aufgezählt, sondern zugewogen werden; wie die Milliarden- 
zahlung von Frankreich 1871 auch nicht durch Zuzählung , sondern 
durch Zuwiegen geschah. 
Um das häufige Wiegen zu vermeiden, ließ man das Metall in 
Stücken von bestimmtem Gewicht und allmählich auch von bestimmter 
Zusammensetzung und Form zirkulieren. Die Kupferasse zur Zeit 
der römischen Könige waren Kupferbarren von bestimmtem Gewicht, 
welches durch Stempel darauf verzeichnet war. Auf der Stockholmer 
Jubiläumsausstellung von 1897 war schwedisches Kupfergeld ausgestellt 
mit dem Stempel des Jahres 1644, von dem die größte Münze, 
ein Zehnthalerstück, 2 Fuß lang, 1 Fuß breit, einen Finger stark war 
und 19,7 Kilo wog. Die 8-, 6-, 4-, 2-Thalerstücke waren entsprechend 
kleiner, aber auch viereckig und nur gestempelt. Das Stralsunder 
Museum besitzt handgroße, achteckige Kupfergeldstücke aus der schwe- 
dischen Zeit, Noch in der Gegenwart bilden die gestempelten Silber- 
und Goldbarren bei den Banken einen großen Teil des Geldvorrates 
und werden zu Zahlungen untereinander verwendet. 
Ein wesentlicher Schritt vorwärts war es, als der Staat sich die 
Herstellung dieser metallenen Tauschmittel vermöge seines Hoheits- 
rechtes in dem Münzregal vorbehielt, dafür aber auch die Garantie 
für den richtigen Gehalt, der darauf verzeichnet war, übernahm. Um 
die Verminderung des Gehaltes durch Abschaben und Abschneiden 
schon äußerlich kenntlich zu machen, und damit davor zu schützen, 
gab man dann jenen Metallstücken ein künstlerisches Gepräge. 
Wann die erste Münze geprägt ist, konnte bis jetzt nicht fest- 
gestellt werden, es scheint indessen, daß in Assyrien schon im Homeri- 
schen Zeitalter die Münzprägung stattgefunden hat. In Griechenland 
ist sie zur Zeit Solons nachweisbar, ebenso in Rom zur Zeit der Könige. 
Noch im Jahre 269 v. Chr, wurde in Rom nur Silber geprägt, im 
Jahre 207 dagegen auch Gold. Abraham zahlte in Silber, schenkte Gold. 
Erst durch die geprägte Münze wurde ein Tauschmittel hergestellt, 
das den Anforderungen eines entwickelten Verkehres genügte und sich 
Jahrtausende hindurch in fast unveränderter Weise erhalten hat. 
Stempelung 
des Geldes. 
Prägung. 
8 26, 
Das Wesen des Geldes 
Carl Knies, Geld und Kredit. 2, Aufl, Abt. 1, Berlin 1886. 
Hartmann, Ueber den rechtlichen Begriff des Geldes. Braunschweig 1868, 
Ders., Internationale Geldschulden. Tübingen 1882. 
Walras, Th6orie de la monnaie. Paris 1886 
J. Meyer, Das Geld. Wien 1871. 
R. Hildebrand, Die Theorie des Geldes, Jena 1883. 
+. Simmel, Philosophie des Geldes, Leipzig 1900. 
Das Gut, welches als allgemeines Pansch mittel acceptiert ist, 
lient auch zugleich als allgemeines Wertmaß, indem es zur Ver- 
Conrad. Grundrifs der nolit. Oekonomie. I Teil a Au
	        

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Organizacion Política Y Económica de La Confederacion Argentina, Que Contiene: 1. Bases Y Puntos de Partida Para La Organización Política de La República Argentina; 2. Elementos Del Derecho Público Provincial Argentino; 3. Sistema Económico Y Rentístico de La Confederacion Argentina; 4. De La Integridad Nacional de La República Argentina, Bajo Todos Sus Gobiernos. Impr. de José Jacquin, 1856.
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