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Nationalökonomie (Teil 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Nationalökonomie (Teil 1)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Nationalökonomie (Teil 1)
  • Title page
  • Contents
  • Abschnitt I. Die Lehre von der Produktion
  • Abschnitt II. Die Verteilung des Ertrages der Volkswirtschaft
  • Abschnitt III. Die Geschichte der Nationalökonomie

Full text

Umsatze gelangen, so daß dadurch bei steigender Nachtrage auch die 
zeitweilige Produktion einen Einfluß auf den Wert auszuüben vermag, 
wie. das in der neuesten Zeit bei dem Silber zu Tage getreten ist. 
Der Wert der Edelmetalle wird aber auch, obgleich nur in be- Produktions- 
schräuktem Maße, durch die Produktionskosten beeinflußt, indem sie os Sl 
die Grenze angeben, unter welche der Wert nicht sinken kann, wei ent 
sonst die Produktion aufhören würde. Auf der anderen Seite bietet 0 
eine Ermäßigung der Produktionskosten die Möglichkeit eines Sinkens 
des Wertes, wie dafür gleichfalls in der neuesten Zeit das Silber ein 
Beispiel geboten hat. 
Für diejenigen Länder, welche Gold und Silber nicht selbst pro- 
duzieren, sondern ganz oder zum Teil von Anderen einhandeln müssen, 
treten noch als wichtige Momente der Wertbestimmung die Her- 
stellungs- und die Transportkosten für die Waren hinzu, welche nach 
den Minenländern zum KEintausch edler Metalle abgegeben werden. In 
Ländern auf tiefer Stufe der Kultur, die nur schwer transportable und 
auf dem Weltmarkt billige Rohstoffe auszuführen haben, ist daher der 
Wert des Metalls höher als in Ländern mit entwickeltem Handel und 
größerer Industrie, deren Erzeugnisse wertvoller sind, billiger exportiert 
werden können und in den. Minenländern mit Vorliebe genommen 
werden, Aus diesem Grunde finden wir trotz des regen Handelsver- 
kehrs zwischen den verschiedenen Ländern große Ungleichheiten in 
dem Werte der Edelmetalle. In Gegenden mit ergiebigen Goldminen 
ist das Gold auffallend billig. Es besitzt nur eine geringe Kaufkraft; 
die Preise aller Waren sind außerordentlich hoch, z. B. in Californien, 
in Johannisburg, in den betreffenden Gegenden Australiens. Je weiter 
man sich von diesen Punkten entfernt, schon im Osten der Ver- 
einigten Staaten, am Cap hat das Metall einen höheren Wert. Die 
Preise, wenigstens für eine große Zahl von Gütern, sind niedriger. 
In Europa hat das Gold in Deutschland eine größere Kaufkraft wie 
in England, in dem Inneren von Rußland eine größere als in Deutsch- 
land, was in der Hauptsache auf die erwähnten Momente zurück- 
zuführen ist. 
8 28. 
Wertschwankungen des Geldes, 
Lindsay, Die Preisbewegung der Edelmetalle seit 1850. Jena 1893. 
Die Auffassung des Geldes als einfacher Ware schloß die An- 
nahme in sich, daß der Wert des Geldes allein bestimmt werde durch 
die Quantität, welche sich in Umlauf befände. So sind vor allem 
David Hume, John Stuart Mill Vertreter der sogen. Quantitäts- 
theorie, Dieselben fassen die ganze Geldwertbestimmung wie folgt 
auf: Dem Gelde gegenüber steht die Gesamtheit der Güter, welche in 
der Volkswirtschaft gebraucht und‘ daher mit Geld gekauft werden, 
Der Wert beider muß gleich angenommen werden, um mit der Ge- 
samtheit des Geldvorrates die Gesamtheit des Warenvorrates kaufen 
zu können. Wird nun der Geldvorrat erhöht, während der Waren- 
vorrat der gleiche bleibt, so behält der erstere in der Gesamtheit den 
gleichen Wert, während jeder Teil nach der Vermehrung einen ge- 
ringeren Wert besitzt. Derselben Quantität Waren steht eben mehr 
Geld gegenüber, welches dafür hingegeben werden muß; mit anderen 
Juantitäts- 
theorie.
	        

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Nationalökonomie. Fischer, 1902.
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