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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

33 
‘enswert ist es, dass gerade in den Gegenden, welche die intensivste 
Wirtschaft haben, die Pachtung sich am meisten eingebürgert hat, wie 
in Braunschweig und Anhalt mit 76%, der Fläche, Hannover 
65%, in der Prov. Sachsen 54%. 
In Frankreich sind über ein Drittel aller Landwirte Pächter, 
in Holland 41,5%. In Belgien haben von allen landwirtschaftl. Betrieben 
49% nur Pachtland, 18,8°/, über die Hälfte, 8,3%, weniger als die 
Hälfte; nur 23,9%, sind Wirtschaften ausschliesslich mit eigenem Lande. 
[n England sind 84,4%, der landw. benutzten Fläche verpachtet, 81,6%, 
der Grundstücke sind reine Pachtungen, 4,6%, Mischpachtungen, nur 
13,8%, sind Eigenbetriebe. 
In der neueren Zeit sind von verschiedenen Seiten, ganz beson-Produktivasso- 
ders von sozialistischer, die Produktivassociationen als das beste Ciation. 
Mittel bezeichnet das Land zu verwerten, um vor allem den Grossbe- 
trieb durchzuführen ohne Guts- oder gar Latifundienbesitz, und ohne 
Jie Verschärfung des Gegensatzes zwischen wenigen Gutsbesitzern und 
ainer grossen Masse besitzloser Arbeiter. 
Zwei Momente scheinen uns hierbei übersehen zu werden, Vor 
allem liegt darin eine Unterschätzung der Vorzüge des Kleinbetriebes, 
lie wir an anderer Stelle ausführlich hervorgehoben haben, sie liegen, 
wie wir sahen, einmal in der vorzüglichen Ausnutzung der Arbeits- 
kräfte, wo der landwirtschaftliche Kleinbetrieb eine Nebenbeschäftigung 
vdildet, dann in der ‚persönlichen Sorgfalt bei der, Behandlung von 
Tieren und Planzen, wie sie im Grossbetriebe ausgeschlossen ist, und 
sich als hervorragend nutzbringend erweist. Eine Verallgemeinerung 
les Grossbetriebes erscheint deshalb unter unseren Verhältnissen keines- 
wegs ‚als ein volkswirtschaftlicher Fortschritt. 
Auf der anderen Seite wird wiederum das psychologische Mo- 
ment unberücksichtigt gelassen, dass jeder tüchtige Mensch, der das 
Bewusstsein hat, mehr zu leisten als die grosse Masse, von dem Stre- 
ben beseelt ist, sich seine Selbständigkeit zu wahren und seine Tüch- 
tigkeit ausschliesslich im eigenen Interesse zu verwerten, und dass er 
wenig Lust hat, sich dem Willen Anderer unterzuordnen, denen er sich 
überlegen glaubt. Es ist deshalb die allgemeine Erfahrung, dass die 
tüchtigsten Elemente sich von solcher Vereinigung fern halten, und 
nur die untergeordneten sich darin zusammenfinden. Auch tüchtige 
Leiter sind nur für solche Unternehmungen| zu finden, wo ihnen 
ganz besonders günstige Chancen geboten sind, die zu bieten aber 
zozialistische Vereinigungen natürlich wenig Neigung haben, ja wo die- 
selben prinzipiell ausgeschlossen sind. 
Die dritte Schwierigkeit liegt bekanntlich darin, die nötige Unter- 
ordnung zu erzielen, Missgunst und Streit zu vermeiden. Das pflegt 
nur zu gelingen, wo der ganze Gang der Thätigkeit ein ausser- 
ordentlich einfacher und gleichmässiger ist, also an die Mitglieder so 
ziemlich die gleichen Anforderungen gestellt werden, und Rivalitäten 
leicht zu vermeiden sind. Das ist der Fall, wo über die Art des Be- 
triebes kein Zweifel sein kann, also bei ganz primitiver Kultur; fer- 
ner, wo die Erträge gesicherte und keinen grossen Schwankungen unter- 
worfen sind. Denn sonst liegt die Gefahr vor, dass bei einem Rück- 
yang der Erträge sich Misstrauen gegen die Leitung herausstellt und 
Zwistigkeiten zum Ansbruch kommen. Es ist deshalb die allgemeine
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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