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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

“°C 
Wolowskz, Die schottischen Spar- und Leihbanken, übersetzt v. Holtzen- 
dorf. Berlin 1868. 
Zur Befriedigung vorübergehenden Geldbedarfs kann der Landwirt 
Kredit gegen Faustpfand benutzen oder Personalkredit. Der erstere 
findet bei den Banken durch Deponierung von sicheren Wertpapieren 
(Lombarddarlehen), oder von Naturalien statt. Das letztere geschah 
schon im Mittelalter in Italien in den sogenannten monti di pieta, eine 
Art Pfandleihinstitut, bei denen Wolle, Getreide und dergleichen land- 
wirtschaftliche Produkte, welche im Momente nicht für einen ange- 
messenen Preis abzusetzen waren, in bestimmten Lagerhäusern nieder- 
gelegt und darauf Darlehen gewährt wurden. In der gleichen Weise 
wird auch noch jetzt in bestimmten Lagerhäusern, den Silos. oder 
Kornhäusern Getreide aufgespeichert, angemessen behandelt und event. 
bis zum Verkaufe belichen. Da aber die Landwirte nicht immer über 
entsprechende Werte disponieren, namentlich nicht nach Missernten, so 
muss noch häufig der Personalkredit in Anspruch genommen werden. 
Kontokorrent- Das Naheliegendste und Beste zur Befriedigung desselben liegt 
verkehr. darin, dass der Landwirt, wie der Kaufmann mit einer, sicheren 
Bank in cinen dauernden Kontokorrentverkehr tritt, d.h. der Bank 
fortlaufend die überschüssigen Gelder zufliessen lässt, und diese dafür 
die hauptsächlichsten laufenden Zahlungen für den Landwirt übernimmt. 
Nur auf diese Weise ist der Bankier in der Lage, die Kreditwürdigkeit 
des Landwirtes zu übersehen, nicht nur die Wohlstandsverhältnisse 
desselben, sondern vor allem, worauf es ihm speziell ankommen muss, 
ob er ein solider Geldwirt und pünktlicher Zahler ist und nicht 
durch Säumigkeit Umständ2? oder gar Prozesse veranlasst. So lange 
der Landwirt sich von einem regelmässigen Bankverkehre ferne hält, 
kann er Personalkredit nicht erwarten und muss in dieser Hinsicht 
ungünstiger dastehen, als ein Kaufmann mit sehr viel geringeren 
Mitteln, dessen ganze Geschäftsthätigkeit von dem Bankier beständig 
kontrolliert werden kann. Daher steht den Landwirten in dem 
britischen Reiche, in Nordamerika überall ausreichender Personalkredit 
zur Verfügung, weil selbst der kleine Farmer bei ciner Bank ein Konto 
hält. In Deutschland dagegen sind die Klagen der Landwirte über 
anzureichenden Personalkredit ausserordentlich verbreitet und man ist 
genötigt, zu besonderen Hilfsanstalten die Zuflucht zu nehmen, weil er 
von den vorhandenen Bankinstituten nicht den ausreichenden Gebrauch 
macht, oder sichere Banken nicht überall verbreitetet und dem Land- 
wirte nahe genug gerückt sind. Namentlich für den kleinen Landwirt 
sind deshalb noch Einrichtungen erforderlich, die seinem Kredit- 
bedürfnis in besonderer Weise entgegenkommen. 
Schottischen Drei verschiedene Arten der Bankinstitute sind nach dieser Rich- 
Spar- u, Leib-tung erwähnenswert. 1. Die schottischen Spar- und Leihbanken. 
banken.  T)jeselben sind Filialen grösserer Banken, die in den kleinen Land- 
städten verbreitet sind, um von den Landwirten Spareinlagen aufzu- 
achmen und ihnen nach Bedarf Vorschüsse zu machen. Bei den letz- 
teren verdient der sogenannte cash-credit besondere Erwähnung. Die 
Bank sucht sich in den einzelnen Gemeinden Vertrauensmänner, 
welche die Kreditwürdigkeit der einzelnen Landwirte beurteilen können 
und sie der Bank empfehlen, indem sie angeben, wie hoch denselben 
ohne Gefahr Darlehen gewährt werden könne, und sie Bürgschaft für
	        

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Denkschrift Über Die Maschinenindustrie Der Welt, Bestimmt Für Das Komitee B Des Vorbereitenden Ausschusses Der Internationalen Wirtschaftskonferenz Des Völkerbundes. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten, 1926.
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