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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

L56 
Arten des 
Handwerk- 
betriebes, 
Hausindustrie 
wiederum mehr zur Unterscheidung nach der Ausdehnung des Ge- 
schäftes. ; 
Wir sahen schon, dass das Handwerk in verschiedener Art be- 
trieben wird, als Lohnarbeit, indem der Handwerker in das Haus des 
Kunden geht, wie es noch heutigen "Tages bei den Schneiderinnen, 
Weissnäherinnen, Flickerinnen üblich ist. Alle Handwerker, welche an 
der Ausstattung des Hauses beteiligt sind, müssen natürlich dort einen 
Teil oder die ganze Arbeit ausführen. Auf dem Lande kommen noch 
jetzt zu gewissen Zeiten nicht nur Maurer und Zimmerleute, sondern 
auch Sattler, hie und da auch Fleischer auf den Hof eines Gutes, um 
die nötige Handwerksarbeit zu verrichten, was vor einem halben 
Jahrhundert in noch viel grösserer Ausdehnung der Fall war. Noch 
jetzt wandern in abgelegeneren Gegenden Polens, Russlands, Galiziens, in 
der Bukowina u. s. w. der Schuhmacher und Schneider von Hof zu Hof, 
um die betreffende Arbeit für das ganze Jahr im voraus auszu- 
führen. Schon im Mittelalter bildete sich mehr und mehr heraus, dass 
der Handwerker in seiner eigenen Wohnung und zunächst wohl haupt- 
sächlich auf Bestellung die Arbeit übernahm, dann auch auf Lager 
zum händlerischen Vertrieb. In der neueren Zeit hat sich nun noch 
die Entwicklung nach zweierlei Richtung vollzogen; einmal, indem der 
Handwerker mit einer grösseren Zahl von Gehilfen und auch Ma- 
schinen zu arbeiten begonnen hat, indem also der Betrieb einen 
grösseren Umfang annahm; die zweite Veränderung liegt darin, dass 
der Handwerker mehr und mehr beginnt zugleich Kaufmann zu wer- 
den. Der Zunftzwang verbot es dem Handwerker, andere als selbst- 
gefertigte Ware zu verkaufen, während man heutigen Tages immer all- 
zemeiner beobachten kann, dass der Handwerker sogar den grössten 
Teil der von ihm in seinem Laden gehaltenen Gegenstände nicht 
selbst verfertigt, sondern aus einer Fabrik fertig bezogen hat, 
Die dritte Art des modernen Gewerbebetriebes ist die. Haus- 
industrie, oder auch Verlagssystem genannt, Es ist dies ein Zwischending 
zwischen den beiden vorhin betrachteten Betriebsarten: ein Grossbetrieb 
unter Ausbildung der Arbeitsteilung bei vorwiegender Handarbeit, die 
in der Wohnung des Arbeiters selbst ausgeführt wird, der deshalb auch 
Heimarbeiter genannt wird. Kin kapitalistischer Unternehmer, 
auch Verleger genannt, übernimmt hier die Aufträge von Kunden oder 
lässt, wie das meistens der Fall ist, auf Lager arbeiten. Er beschäftigt 
sine grössere Zahl von Heimarbeitern, denen er meistens die Muster 
und das Rohmaterial, mitunter auch zu verwendende Maschinen und 
Geräte, Webestuhl, Strickmaschine etc. liefert. Die Arbeiter werden 
nach den abgelieferten Stücken bezahlt. Natürlich giebt es hier eine 
grosse Zahl von Variationen, die Abhängigkeit des Einzelnen von dem 
Verleger ist bald grösser, bald geringer. Hier und da entwerfen die 
Arbeiter selbst Muster, legen sie dem Verleger vor und erhalten darauf 
hin Bestellungen, übernehmen auch wohl Aufträge nebenbei von 
Anderen, knüpfen besonders direkt Beziehungen zu Handlungsreisen- 
den an. Bald arbeitet nur ein Glied der Familie für das Geschäft, 
bald eine ganze Anzahl Familienmitglieder, bald werden Gehülfen be- 
schäftigt, und es bilden sich besondere Mittelbetriebe heraus, indem 
ein kleiner Unternehmer eine grössere Zahl von Arbeitern bei sich be- 
schäftigt, um unter Anwendung von Maschinen und unter Arbeits-
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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