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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

215 
reich und selbst in der Schweiz hat dieselbe sich nicht einbürgern 
können. 
Wie weit zweckmässiger Weise die Haftung auszudehnen ist, 
hängt durchaus von den Verhältnissen ab. Für kleinere Unterneh- 
mungen namentlich der einfachen Arbeiterklasse wie Konsumvereine etc., 
ebenso für kleinere Vorschussbanken wird zur Verstärkung des Kredites 
eine strengere Haftung durchaus wünschenswert sein. Je grösser das 
Unternehmen und damit das sich gestaltende Risiko ist, um so bedenk- 
licher wird die unbedingte Solidarität. In der Krisis Anfang der sieb- 
ziger Jahre sind doch einzelne jener Genossenschaften zu Grunde ge- 
gangen, teils, weil die Leiter statutenwidrig gewagte Unternehmungen 
auf sich genommen hatten, ohne mit eigenen Mitteln die Verluste 
decken zu können, teils durch Defecte der Kassierer; und namenloses 
Elend ist damit über eine grosse Zahl von Familien gebracht, allein weil 
man auf Grund der Solidarhaft auf die Solidität der Unternehmungen 
zu sehr vertraut hatte. Im Jahre 1899 zählte man in Deutschland 
10850 Kreditgenossenschaften, worunter allerdings allein 8600 land- 
wirtschaftliche waren. 927 gewerbliche Genossenschaften, welche 
Jahresabschlüsse eingeliefert hatten, umfassten 497 000 Mitglieder und 
gewährten 1898 1907 Millionen Mark Darlehen bei einem Betrage der 
Geschäftsguthaben der Mitglieder von 121 Millionen Mk. 
S 47. 
Die Produktivassociationen. 
Fläxl, Die Produktivgenossenschaften. München 1872. 
Häntschke, Die gewerblichen Produktivassociationen in Deutschland. Char- 
lottenburg 1894. 
A. Wirminghaus, Das Unternehmen, der Unternehmergewinn und die Be- 
teiligung der Arbeiter am Unternehmergewinn. Jena 1886, 
Ausser den Konsumvereinen sind die übrigen betrachteten Asso- 
eiationen nicht für die einfache Arbeiterklasse, sondern zur Hebung 
des Handwerker- und kleinen Kaufmannsstandes geeignet, und wir 
sahen, dass sie wohl angethan sind, Bedeutsames zu wirken, dass sie 
aber bisher einen grossen Erfolg nicht erzielt haben, vor allen Dingen 
nicht in Deutschland. Nur die Kreditgenossenschaften haben eine 
hervorragende Rolle gespielt, aber doch nur Einzelnen wesentlichen 
Nutzen gewährt, ohne den ganzen Stand zu heben. Schon Lassalle 
erhob deshalb gegen Schulze-Delitzsch den Vorwurf, dass seine Bestre- 
bungen dem Arbeiter nicht zu nützen vermöchten, dass vielmehr eine 
ganz andere Kategorie der Association hier in Angriff genommen wer- 
den müsse, das ist die der Produktivassociation, die übrigens auch 
Schulze-Delitzsch von Anfang an in Aussicht genommen hatte, aber mit 
vollem Rechte nur für äusserst langsam realisierbar hielt. 
Der Ausdruck wird verschiedenartig angewendet in einem weiterenDie Produktiv- 
und einem engeren Sinn. Unter dem ersteren versteht man alle Vier- assoziation im 
einigungen Gleichberechtigter zu gemeinsamer Produktion unter gleicher ZE0 and 
Teilung des Gewinnes. Hierzu gehören vor allem viele der erwähnten “9759 "06 
Werkgenossenschaften, wie Molkereien etc., wo die Vereinigung nur zu 
bestimmter Betriebsthätigkeit geschieht. Dazu werden auch vielfach 
die Fabrikunternehmungen gerechnet, welche die englischen Konsum-
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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