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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

9207 
praktischen Aufgaben zur Besserung der Lage der arbeitenden Klassen 
zum alleinigen Ziele stellten, sondern Nebenbestrebungen politischer 
oder religiöser Art verfolgten. Dadurch machten sie, was die Haupt- 
sache war, eine allgemeine Vereinigung der Arbeiterklasse unmöglich 
and schlossen die natürliche berufliche Gliederung teils aus, oder er- 
schwerten sie wesentlich. Bald war es der politische Parteistandpunkt, 
bald die Konfession und die Stellung zu derselben, welche die Auf- 
nahme bedingten. Eine den englischen ähnliche und ebenbürtige 
Arbeitervereinigung finden wir dagegen in dem bereits erwähnten Buch- 
druckerverband, auf den wir deshalb später etwas näher eingehen wollen. 
Die Beseitigung des Sozialistengesetzes hatte sich doch schliess- Sozialdemokr, 
lich als notwendig herausgestellt und wurde am 1. Oktober 1890 aus-Bewegung Bei 
gesprochen, weil man einen Ausnahmezustand in unserer Zeit unmöglich 1890, 
in Permanenz erklären kann, und weil die Arbeiterschaft begann, ge- 
heime Verbände zu schliessen, welche unter den unscheinbarsten Titeln 
und statutarischen Bestimmungen, als Bildungsvereine etc. alle die glei- 
chen Bestrebungen der Opposition gegen die Arbeitgeber und die Re- 
gierung zeigten. Unmittelbar darauf wurde auf einer in Berlin tagenden 
Konferenz der sozialdemokratischen Gewerkschaften die Generalkom- 
mission der Gewerkschaften Deutschlands als Zentralinstanz in Hamburg 
eingesetzt, mit der Aufgabe eine zentralisierte Organisation der Arbeiter 
nach allen Richtungen hin zu erstreben. Ihre Wirksamkeit war von 
wesentlichem Erfolge gekrönt, da die Vorbereitungen dafür unter der 
Hand noch unter der Wirkung des Sozialistengesetzes vor sich ge- 
gangen waren. Schon auf dem 1892 abgehaltenen Gewerkschaftskongress 
waren 208 Abgeordnete als Vertreter von 305000 Mitgliedern gegen- 
wärtig. Die Zahl der Zweigvereine ist inzwischen auf gegen 6800 mit 
einer halben Million Mitglieder angewachsen, Ihre Einnahmen wurden 
1898 auf 5!/, Millionen Mk. veranschlagt und aus ihrer Wirksamkeit 
ist am besten zu ersehen, was für Aufgaben sie sich gestellt haben. 
Es wurden ausgegeben für Rechtsschutz 43000 Mk., Unterstützung für 
Gemassregelte 40000 Mk.; Reiseunterstützungen 283 000 Mk.; Arbeits- 
losenunterstützungen 275000, Krankenunterstützung 491 000, Invaliden- 
unterstützung 80000, Beihülfe in Not- und Sterbefällen 78000; für 
das Verbandsorgun 519 000, Strikeunterstützungen 1073000, Verwal- 
tungskosten 306 000, Kassenbestand 4,4 Millionen Mk. 
Es ergiebt sich aus diesen Zahlen einmal, dass die insgesamt in 
Betracht kommenden Summen verhältnismässig gering sind, und dass 
die Gelder eine gewaltige Zersplitterung erfahren. Die Aufwendung 
von einer Million Mk. für Strikes für ganz Deutschland fällt sehr 
wenig ins Gewicht. Hierbei ist besonders zu beachten, dass durch 
die Ausbildung der Arbeiterversicherung von seiten des Reichs der 
Vereinsthätigkeit ein Hauptgebiet fast, wenn auch nicht ganz entzogen 
ist, welches in England die eigentliche Basis der "Trade-Unions aus- 
macht. Daher sträubten sich auch vor allen Dingen die Hirsch- 
Dunker’schen Vereine zunächst mit der grössten Energie gegen diese 
Gesetzgebung, die dem Prinzip der Selbsthülfe, auf welches sie sich 
vor allen Dingen stützen, entgegen war. Im Laufe der Zeit haben 
sie, wie auch die sozialistischen Vereine ihre Opposition mehr und 
mehr aufgegeben, und wie sich aus den Zahlen ergiebt, auf die Er- 
gänzung der Staatshülfe Gewicht gelegt. Während die Hirsch-Dunkerschen
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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