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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

298 — 
Der Buch- 
druckerver- 
hand. 
Vereine immer ausschliesslicher die unmittelbaren wirtschaftlichen und 
Bildungsaufgaben zu fördern streben, haben, wie erwähnt, die sozial- 
demokratischen sich davon mehr zurückgehalten; aber fortdauernd ist 
eine Richtung in ihnen thätig, welche dieselben mehr in den Vorder- 
zrund stellen will. So trat schon auf dem Halberstädter Kongress 1892 
der scharfe Gegensatz zwischen den Vertretern einer festen Zentrali- 
sation hervor, welche in der Generalkommission ihr Haupt hatte, und 
den lokalen Organisationen, welche eifersüchtig auf ihre Selbständig- 
keit bedacht nahmen. Die letzteren legten das Hauptgewicht auf die 
politische Agitation, welche den ersteren dadurch erschwert war, dass 
es Vereinen mit politischen Bestrebungen gesetzlich verwehrt ist, mit 
einander in Verkehr zu treten, und sie deshalb 'mindestens äusserlich 
ihre Thätigkeit anderen Aufgaben zuwenden mussten. Eine solche 
war die Ausgestaltung einer genauen Arbeiterstatistik, vor allen Dingen 
einer Strikestatistik, die aber sehr Wesentliches nicht zu leisten ver- 
mochte ; demnächst nahmen sie die Unterstützung der Arbeitslosen und 
die Arbeitsvermittlung mehr in Angriff. 
Wie die Organisation an Terrain erst in der neueren Zeit gewinnt, 
ist daraus ersichtlich, dass auf dem zweiten Gewerkschaftskongress in 
Berlin 1896 nur 271000 Mitglieder vertreten waren, auf dem dritten 
Kongress in Frankfurt a. M. 1899 495000 Mitglieder, auf dem auch 
ler Buchdruckerverband auftrat und eine grössere Rolle spielte. 
Dieser letztere nimmt, wie schon angedeutet, eine exceptionelle Stell- 
ang ein, indem er von jeher Prinzipale und Gehilfen gemeinsam zu um- 
fassen und zu gemeinsamem Thun zu vereinigen trachtete. Die ersten 
Anfänge desselben sind auf eine Versammlung in Mainz im Jahre 1848 
zurückzuführen, wo man einen deutsch-nationalen Buchdruckerverein ins 
Leben rief, der allerdings nur ein ganz kurzes Leben hatte, da er bald poli- 
zeilich aufgelöst wurde. Im Jahre 1862 wurde in Leipzig ein Fortbildungs- 
verein für Buchdrucker mit einem eigenen Organ gegründet, von dem 1866 
ein allgemeiner deutscher Buchdruckertag nach Leipzig berufen wurde, 
auf dem über 3000 Gehilfen aus 185 Städten vertreten waren, und wo 
lie Gründung des deutschen Buchdruckerverbandes beschlossen wurde, 
der 1867 ins Leben trat. Nach den Statuten stellte er sich die Auf- 
zabe, durch Vereinigung der Gehilfen und Prinzipale die materielle 
Besserung und geistige Hebung der Mitglieder zu erreichen, wobei die 
Hebung der Löhne ausdrücklich mit ins Auge gefasst war. Zuerst 
wurde eine besondere Zeitschrift des Verbandes gegründet: „Der 
Korrespondent,“ dann schuf man eine Invaliden-, später eine Reisekasse, 
ne Zentralkrankenkasse und in den achtziger Jahren eine Stelle für 
Rechtsschutz. Die Beteiligung der Prinzipale blieb nur eine ziemlich 
vescheidene, und im Jahre 1869 wurde von denselben ein besonderer 
Verein gegründet, „der deutsche Buchdruckerverein,“ der ausdrücklich 
Jem ersteren das Gegengewicht halten sollte. Sehr bald entstanden 
zwischen beiden Vereinen Streitigkeiten, namentlich 1873 über die Auf- 
stellung eines neuen Lohntarifs, wo die Prinzipale entschieden den 
Kürzeren zogen. Bedeutsam war es, dass ein Schiedsamt zur Ent- 
scheidung von Streitigkeiten mit einer höheren Instanz in einem KEini- 
gungsamt in Leipzig gegründet wurde. In beiden waren Prinzipale und 
Gehilfen in gleicher Zahl vertreten. Diese Einrichtung musste aber 
1878 wieder fallen gelassen werden, weil die Organisation der Unter:
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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