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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

322 
S 62. 
Wesen und Geschichte des Schutzzolles. 
Schutz- und 
Finanzzoil. 
Aeltere Zeit. 
Frankreich. 
Seit die Frage der Handelsbilanz in ihrer Bedeutung auf ein 
vichtiges Mass reduziert ist, wird die Schutzzollpolitik nicht mehr als 
in Teil der Handelspolitik, sondern der Gewerbepolitik im weiteren 
Sinne des Wortes anzusehen sein, wie sich aus dem Begriffe des 
Schutzzolles von selbst ergiebt. 
Denn unter Schutzzoll versteht man den Zoll auf ausländische 
Produkte, durch welchen die Konkurrenz des Auslandes mit den be- 
ireffenden inländischen Gewerben erschwert werden soll, oder auch 
einen solchen auf die Ausfuhr inländischer Erzeugnisse zu gunsten 
heimischer Gewerbszweige. Er ist deshalb als ein Mittel anzusehen 
die Produktion eines Landes zu fördern, in dem einen Falle durch 
die Erhöhung der Preise, in dem anderen Falle durch eine künstliche 
Ermässigung derselben. Den Schutzzöllen stehen die Finanzzölle 
gegenüber, bei welchen der wirtschaftliche Schutz entweder garnicht 
vorhanden ist, — wie bei Gegenständen, die im Inlande überhaupt 
nicht erzeugt werden, oder ebenso hoch besteuert sind, wie die vom 
Auslande bezogenen Gegenstände durch den Zoll, — oder wo die wirt- 
schaftliche Wirkung völlig in den Hintergrund tritt und die Zölle nur 
aufgelegt werden, um die Staatskasse zu füllen, wo also die finanzielle 
Seite allein überwiegt. 
Alle Staaten haben ihre ökonomische Laufbahn mit Handelsfrei- 
heit begonnen. Wenn schon im Altertume von den eingeführten Waren 
Abgaben erhoben wurden, so hatten sie teils den Charakter einer Hafen- 
>der Lagerungsgebühr, oder von Strom- und Wegeabgaben, aus denen 
sich allmählich Finanzzölle entwickelten, Bis in das 13. Jahrhundert 
zurück lassen sich aber schon Massregeln verfolgen, welche im merkan- 
tilistischen Sinne den Verkehr mit dem Auslande zu beeinflussen 
trachteten. Eine königliche Ordonnanz von 1277 verbot im allgemeinen 
Interesse des Königsreichs die Ausfuhr von Wolle, Wein und Getreide 
in Frankreich. In einer Ordonnanz Karls IV. 1324 wird die Ausfuhr 
von Lebensmitteln und einer Anzahl Waren mit Zöllen belegt, und 
1340 ein Spezialtari£ für eine ganze Reihe von Artikeln aufgestellt. 
In Flandern war schon Anfang des 14. Jahrhunderts der Verkauf 
‚remder Tuche in Gent verboten. In Florenz und Venedig be- 
stand im 15. Jahrhundert neben einer Anzahl Einfuhrverbote ein aus- 
zebildetes Schutzzollsystem. In England beginnen die Einfuhrverbote 
m Interesse der einheimischen Industrie in der Mitte des 15. Jahr- 
aunderts, während insbesondere die Tuchindustrie durch Erschwerung 
der Ausfuhr der Wolle geschützt wurde. 
Unter Franz I. und Heinrich III. bestanden in Frankreich 
sine ausgedehnte Zahl von Eingangszöllen, System wurde aber in dieses 
Verfahren erst unter Colbert gebracht. Vor allem suchte er den 
inneren Verkehr möglichst von allen Zöllen zu befreien, doch gelang 
ihm dies nicht vollständig, sondern nur etwa für die Hälfte des Landes, 
Besonders durch den Tarif von 1664, wesentlich verschärft durch den 
von 1667, wurde ein System von Industriezöllen durchgeführt, neben 
welchen verschiedene Einfuhrverbote herliefen, die sich speziell gegen 
englische Waren richteten. Dieses Verfahren ist dann in dem 18. Jahr-
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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