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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

. 345 — 
nisses von Angebot und Nachfrage dadurch thatsächlich nicht herbei- 
geführt ist. Eine solche Annahme ist deshalb unbedingt zurück- 
zuweisen. Vorübergehend aber kann der Zoll wohl eine grössere 
oder geringere Wirkung haben, je nachdem, namentlich unmittelbar 
nach der Ernte oder vor derselben, sich in dem geschützten Lande die 
Vorräte ausnahmsweise reichlich oder knapp gegenüber dem umgekehrten 
Verhältnis in den Hafenorten der Produktionsländer herausstellen. 
Doch ist dieses unbedeutend gegenüber dem grossen Durchschnitt. 
Ein grösserer Einfluss der Konjunkturen und erheblichere Ver- 
schiebungen in dem Einfluss des Zolles sind natürlich bei dem Roggen 
zu erwarten, wo auf der einen Seite regelmässig erhebliche Ueber- 
schüsse von Russland, Serbien, Rumänien u. s. w. vorliegen, wäh- 
rend dem gegenüber das hauptsächlichste Konsumtionsland Deutsch- 
land ist, ausserdem nur noch die skandinavischen Länder und Hol- 
land. Je nach dem Ernteausfall können hier erhebliche Verschiebungen 
eintreten, Ist in Deutschland eine Missernte gewesen, daher der Bedarf 
an ausländischen Produkten gross, so werden deutsche Händler in Russ- 
land Ankäufe machen und bei dem Import den Zoll zahlen. Die Preis- 
differenz zwischen beiden Ländern wird sich um so grösser gestalten, 
je geringer die russischen Vorräte sind. Ist dagegen in Deutschland 
infolge reichlicher Ernten der Bedarf in der Hauptsache gedeckt, ist 
auch Russland infolge günstiger Witterungsverhältnisse mit starken 
Ueberschüssen gesegnet, so wird die Preisdifferenz zwischen den beiden 
Ländern eine geringe sein. Die Wirkung des Zolles ist abgeschwächt. 
Um die Vorräte los zu werden, reisen russische Händler nach Deutsch- 
land, um dort die Ware anzubieten und müssen erhebliches Entgegen- 
kommen zeigen, um Absatz zu finden. Sie sind genötigt, einen Teil 
des Zolles auf sich zu nehmen. Wie weit dieses der Fall ist, vermag 
nur die Statistik zu ergeben; und nur durch eine längere Vergleichung 
der Preisentwicklung in den verschiedenen Ländern kann man die 
Wirkung des Zolles feststellen. Diese hat nun genugsam ergeben, dass 
auch bei dem Roggen das Ausland nur ausnahmsweise und zum klein- 
sten Teile den Zoll auf sich nimmt. Es ist in der neueren Zeit mehr- 
fach dem gegenübergestellt, dass die Wirkung des Zolles nur richtig 
beobachtet werden kann, wenn man von dem Momente der Neuauflegung 
des Zolles die Steigerung und Minderung der Preise im Aus- und In- 
lande verfolgt und vergleicht. Indessen ist es klar, dass hier eine 
Menge Momente die Beobachtung trüben. Vor allem gehen die Ver- 
handlungen über geplante Zollveränderungen nicht heimlich vor sich, 
vielmehr erlangt die Handelswelt sehr bald davon entsprechende Nach- 
richt und weiss durch reichliche Zufuhr dem Zoll zuvorzukommen. 
Dadurch kann es natürlich geschehen, dass sich zunächst der Zoll als 
wirkungslos erweist, weil eine Einfuhr für längere Zeit nicht mehr 
möglich ist. Daraus den Schluss zu ziehen, dass damit der Beweis 
geliefert sei, der Zoll habe überhaupt keine Wirkung auf die Preise, 
ist natürlich äusserst thöricht. Nicht durch die Betrachtung eines 
einzelnen Momentes, sondern nur durch eine fortlaufende Verfolgung 
der. Preisentwicklung und zwar der Preisdifferenz zwischen In- und 
Ausland kann man ein richtiges Ergebnis gewinnen. 
Man hat auch gesagt, dass bei einem geringen Bedarf vom Aus- 
lande, der nur einen kleinen Prozentsatz des Gesamtbedarfs ausmache,
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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