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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

— 3872 
schaffen. Es liegt deshalb die Gefahr vor, dass er bei stetem Wechsel 
seiner Absatzgebiete gewissenlos das Publikum auszubeuten trachtet 
und unterwertige Ware zu einem nur anscheinend niedrigen Preise ver- 
breitet. Damit hängt zusammen, dass die Hausierer leicht der Hehlerei 
dienen und gestohlene Waren an entfernten Orten zum Absatz bringen. 
Der Hauptgrund der grossen Anfeindung, den der Hausierhandel in der 
kaufmännischen Welt erfährt, ist natürlich auf die Konkurrenz zurück- 
zuführen, welche er dem sesshaften Gewerbe macht. Die Enquete, 
welche auf Grund der Klagen der Kaufleute von seiten des Reiches 
im Jahre 1876 vorgenommen wurde, hat indessen ergeben, dass Fälle 
von Betrügerei und Hehlerei doch nur vereinzelt vorkommen, und 
das Publikum sehr wohl lernt, sich selbst vor Uebervorteilung zu 
schützen, dass die Hausierer auf der anderen Seite in abgelegenen 
Gegenden den kleinen angesessenen Kaufleuten, die sonst ein Monopol 
hätten, eine sehr angemessene Konkurrenz machen. Es ergiebt sich 
aus dem Gesagten, dass der Hausierhandel im Ganzen seine volkswirt- 
schaftliche Berechtigung hat, aber einer besonderen Kontrolle bedarf, 
die durch den Anspruch eines besonderen Berechtigungscheines ge- 
fördert werden kann. Hat sich die Zahl der Hausierer und nament- 
lich der Wanderlager in der neueren Zeit auch bei uns vermehrt, so 
loch keineswegs im Uebermass. Die Zunahme hält sich vielmehr in 
angemessenen Schranken. Kine künstliche Beschränkung des Handels 
Jdurch besonders hohe Besteuerung, wie sie in letzter Zeit vielfach be- 
antragt worden ist, vermögen wir nicht als berechtigt anzuerkennen. 
Die Gesamtzahl der Hausierer wird im deutschen‘ Reiche für 
1898 auf 127 000 angegeben, wovon etwa ein Drittel weiblichen Ge- 
schlechts. Wenn darunter nur gegen 1300 Kinder unter 16 Jahren 
angeführt werden, so umfasst diese Zahl sicher nicht alle diejenigen, 
welche auf den Strassen, in den Kneipen etc. ihre mannigfaltigen Waren 
Feilbieten. 
Nicht unter das Hausiergewerbe zu rechnen sind die Handlungs- 
gehilfen, die mit Mustern herumreisen, um danach Bestellungen ent- 
gegenzunehmen. Ihre Zahl ist in der neueren Zeit in Deutschland 
erheblich gewachsen, um damit dem selbständigen Zwischenhandel ent- 
gegenzuwirken und ihn zu ersetzen, und dieses Streben erstreckt sich 
mehr und mehr gerade auf den Detailverkehr. 1893 wurden für solche 
Detailreisende 70000 Legitimationskarten ausgestellt, welche dieselben 
nach der Gewerbeordnungsnovelle haben müssen, da sie nicht den 
anderen Handlungsreisenden, also denjenigen, die den Engrosverkehr 
vermitteln, sondern den Hausierern gleichgestellt sind. 
Frödel- und Kine besondere Art repräsentiert der Trödelhandel, der mit ge- 
Tökerhandel. brauchten Sachen geschieht, sich aber auf den gewöhnlichen Haus- 
bedarf bezieht. Ihm steht gegenüber das Antiquariat, welches bei 
dem Buchhandel sehr bedeutsam ist und ebenso in dem Kumsthandel 
eine hohe Bedeutung erlangt hat. 
Dieselben Gründe, wie für den Hausierhandel, sind auch für und 
gegen den Trödelhandel anzuerkennen, der deshalb gleichfalls unter 
eine gewisse Kontrolle gestellt zu werden pflegt. Eine ganz andere 
Art des Handels, der dem ganz kleinen Verkehr gewidmet ist, ist 
der sogenannte Hökerhandel, der ohne einen Laden nur an be- 
stimmten Standorten, an öffentlichen Wegen u. s. w. durchgeführt wird
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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