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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

386 
späteren römischen Reiche zunächst für Verwaltungszwecke Einrich- 
tungen getroffen, um durch Boten und Kouriere mündliche Befehle 
und Briefe aus dem Sitze des Herrschers nach den Provinzen und von 
dort zurück mit möglichster Schnelligkeit zu befördern. Zur römischen 
Kaiserzeit wurden bestimmte Stationen, an denen Pferde zum Wech- 
seln gehalten wurden, eingerichtet, mit welchen Kouriere, Eil- und 
Lastwagen in laufendem Verkehre weiter befördert werden konnten. 
Die Benutzung war aber Staatsbeamten, Soldaten u. s. w. vorbehalten, 
später auch den Dienern der Kirche. 
In dem Mittelalter entwickelte sich zwischen den Niederlassungen 
der einzelnen Orden ein regelmässiger Nachrichten-Verkehr, und die 
wandernden Mönche wurden sehr allgemein zur Beförderung von Briefen 
benutzt. Besonders ausgebildet war der Nachrichtenverkehr des deut- 
schen Ordens zwischen dem Hauptordenshause und den Komptureien. 
Aehnliche Berühmtheit haben die Botenanstalten der Universitäten in 
der damaligen Zeit erlangt, wo, wie in Heidelberg urkundlich belegt, 
vereidigte Boten in dem Jahre 1397 vorhanden waren, um den Ver- 
kehr der Studenten mit ihrer Heimat zu erleichtern. Aehnlich wie die 
Mönche übernahmen in dem Mittelalter die Metzger die Briefbeför- 
derung, die durch ihren Beruf im ganzen Lande umher geführt wurden. 
Aus einer grösseren Zahl erhaltener Botenordnungen geht ferner hervor, 
Jass in dem 14. und 15. Jahrhundert die grossen Handelsstädte durch 
eidlich verpflichtete Boten die Verbindung miteinander hergestellt und 
geregelt hatten. Von Ludwig XI. wurde auch in Frankreich ein 
Kourierdienst eingerichtet, der ebenso, wie der altrömische nur der 
Verwaltung dienen sollte. Aber alle diese Anfänge sind mit den 
modernen Einrichtungen der Post nicht zu vergleichen, deren Gründung 
ın dem Beginne des 16. Jahrhunderts vor sich ging. 
Anfang des Es ist das Verdienst Franz von Taxis, zuerst einen fest organi- 
modernen sjerten Nachrichtenverkehr zwischen verschiedenen Ländern und Landes- 
7ostverkehrs, £o;]en derartig hergestellt zu haben, dass er nicht nur der Verwaltung, 
sondern dem grossen Publikum zugänglich war, und in den Dienst der 
zanzen Volkswirtschaft trat, Zunächst wurde nur ein Pferd auf jeder 
Station bereit gehalten, dann 1516 zwei, und der Verkehr nach Italien, 
die Niederlande und Paris ausgedehnt. In der Mitte des 16, Jahr- 
aunderts hatte sich der Dienst der Taxisschen Post nach allen Wind- 
richtungen auf die Hauptstädtedes Reiches ausgedehnt, und die Erfin- 
dung der Buchdruckerkunst hatte wesentlich dazu beigetragen, ihre 
Dienste in Anspruch zu nehmen, um die sich immer mehr häufenden 
Flugblätter im Lande zu verbreiten. Die ganze Einrichtung war auf 
Kosten und Gefahr der Taxisschen Familie gegründet, aber mit beson- 
deren Reichsprivilegien versehen, die indessen nicht ausschlossen, dass 
sich neben den Taxisschen Posten Landesposten ausbildeten, wie 
sich namentlich die Kurbrandenburgische unter dem grossen Kurfürsten 
als vortrefflich auszeichnete. Diese Posten übernahmen zugleich, wenn 
auch nur in beschränktem Masse, die Personenbeförderung. 
Schon Ende des 16. Jahrhunderts sehen wir in den einzelnen 
Ländern sich das Postregal ausbilden, indem die Staatsgewalt sich 
die Gründung der Posten ausschliesslich vorbehält, wozu dann in dem 
17. Jahrhundert die Durchführung des Postzwanges trat, d. h. das Verbot, 
Briefe, kleinere Packete und auch Personen auf bestimmten Landstrassen
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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