Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

— 387 — 
und in bestimmten Verbindungen auf anderem Wege als durch die 
landesherrliche Post zu befördern. Lag dem zunächst der Gedanke zu 
Grunde, dadurch die Staatskasse zu füllen, so erkannte man doch all- 
mählich immer rückhaltloser die Verpflichtung der Regierung an, im 
wirtschaftlichen, wie im allgemeinen Kulturinteresse durch ein geregeltes 
Postwesen den volkswirtschaftlichen und geistigen Verkehr zu fördern 
and nicht ausschliesslich dabei Finanzrücksichten gelten zu lassen. 
Friedrich Wilhelm I. erklärte, als seine Räte sich aus Furcht vor 
überwiegenden Kosten gegen die Anlegung der Post in Ostpreussen aus- 
sprachen: „sollen die Posten anlegen von Ort zu Ort, ich will haben 
ein landt, das kultiviret sein soll, hört Post dazu.“ (P. D. Fischer.) 
Für die Beschleunigung wurde derart Sorge getragen, dass 1655 die 
Post wöchentlich zweimal von Cleve bis Königsberg Briefe in 10 
Tagerr, von Königsberg nach Berlin in 4 Tagen beförderte. In Frank- 
reich blieb die Beförderung von Personen in der Hand von Privaten, 
wurde aber dort, wie auch in England, bald mit mehr Bequemlichkeit 
versehen als in Deutschland, wo ohnehin das Strassennetz ein weit 
anvollkommeneres war als in jenen Ländern. 
Eine vollständige Umgestaltung hat das Postwesen im letzten 
Jahrhundert infolge der Ausbildung des Eisenbahn- und Dampfschiff- 
verkehrs erfahren, besonders seitdem die Staaten die finanzielle Aus- 
beutung der Post immer mehr zurücktreten liessen. 
Die hauptsächlichste Umgestaltung bestand in der Vereinfachnng 
und. namentlich der Verbilligung des Briefverkehrs. Ursprünglich waren 
die Zahlungen ausserordentlich verwickelt und hoch, die man für jede 
Briefbeförderung beanspruchte. Der preussische Portotarif von 1824, 
der schon ausserordentliche Vereinfachungen gegen früher enthielt, ver- 
langte für einen einfachen Brief von dreiviertel Lot bis 2 Meilen Ent- 
fernung einen Silbergroschen, bis 4 Meilen anderthalb, von 20—30 
Meilen 5, für je 10 Meilen darüber einen Sgr. mehr. Ein Brief von 
Aachen nach Memel kostete 18 Sgr. Ein Brief aus Amerika konnte 
leicht einen Thaler und mehr kosten. Bei einem Gewicht von 1—11/, 
Lot wurde die doppelte Taxe verlangt u. s. w.. Hiernach war einmal 
der ärmeren Bevölkerung die Korrespondenz auf grössere Entfernungen 
einfach .verschlössen und auch der Geschäftsverkehr übermässig er- 
schwert. Ausserdem war die Frankierung im allgemeinen nur vor dem 
Postamt selbst möglich, weil der Privatmann über die Entfernungen 
nicht genügend orientiert war und deshalb den Preis nicht beurteilen 
konnte. Auch in England bestanden noch Anfang der dreissiger Jahre 
11 Stufen für die verschiedenen Entfernungen innerhalb des Landes, 
und wesentliche Abstufungen nach der Schwere von einer Unze an. 
Hierin wurde durch eine berühmt gewordene Schrift Ro wlandP owland Hill’s 
Hill’s im Jahre 1837 „Postofficereform“ eine allgemeine Umgestaltung: ®ostreform. 
angebahnt, indem er vor Allem darauf aufmerksam machte, dass für die 
Briefbeförderung bei geringem Gewichte der Briefe die Entfernung keine 
Erhöhung der Kosten in wesentlicher Weise verursache, dieselben viel- 
mehr in den Generalkosten der allgemeinen Einrichtungen, des Per- 
sonals ete., dann in der Arbeit der Annahme und der Ausgabe beruhten; 
dass es deshalb das Richtige sei, ein KEinheitsporto zu erheben und 
dieses möglichst niedrig zu normieren, weil sich dadurch der Brief- 
verkehr in ausserordentlicher Weise heben lasse. Er verlangte den 
DE
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.