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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

391 — 
Wie erwähnt, ist die Beförderung von Personen in der 
älteren Zeit eine Hauptaufgabe der Posten gewesen, Nach Entwick- 
lung des Eisenbahnwesens hat die Personenpost natürlich ausser in der 
Schweiz und Russland ihre Bedeutung in der Hauptsache eingebüsst. 
Gleichwohl wird sie auch in Deutschland noch aufrecht erhalten. 
Sie brachte aber im Jahre 1898 nur noch 1,3 Mill. Mk. ein. 
Die hohe Bedeutung der Post ist heutigen Tages allgemein aner- 
kannt, sowohl zur Förderung der Volkswirtschaft wie der allgemeinen 
geistigen Kultur. Nach Stephan (Weltpost und Luftschiffahrt Ber- 
lin 1874) betrafen i. J. 1873 von den 500 Mill. Briefsendungen der 
deutschen Post 15%, die Korrespondenz der Behörden, 5%, Kunst 
and Wissenschaft, die aber durch Sendungen von Drucksachen aller 
Art ausserdem am meisten gefördert werden, 45% Familien und 35 %, 
sonstige Privatverhältnisse. Also diente nur der kleinere Teil rein 
volkswirtschaftlichen Zwecken, Unter diesen Verhältnissen darf die 
finanzielle Verwertung der Post nicht ausschlagebend sein. Auf der 
anderen Seite wäre es sehr falsch und als doktrinär zu verwerfen, 
eine Ermässigung des Portos so lange zu beanspruchen, bis ein Ueber- 
schuss nicht mehr erzielt wird, da erfahrungsgemäss auch bei einem 
mässigen Ueberschusse allen berechtigten Ansprüchen auf Billigkeit 
der Beförderung entsprochen werden kann, Ein grosser Teil der durch 
die Post beförderten Briefe ist ebenso, wie ein erheblicher Teil der 
Drucksendungen, — man braucht nur an die moderne Reklame zu 
denken, — als Luxus oder sonst nur auf teilweiser wirtschaftlicher 
Berechtigung beruhend anzusehen, während auch die übrigen. Sendungen 
heutigen Tages so billig expediert werden, dass die Ausgabe kaum eine 
Beschränkung der Benutzung verursacht. 
Schon früh wurden, wie wir sahen, Postregal und Postzwang 
eingeführt. Beide werden nicht nur aufrecht erhalten, sondern der letztere 
hat in der neueren Zeit noch mancherlei Ausdehnung erfahren. Ohne 
dieselben würde es nicht ausbleiben, dass Privatunternehmungen sich 
der lohnensten Strecken bemächtigen und es dadurch der Post er- 
schweren, ihre Aufgabe allseitig zu erfüllen, weil ihr dann nur die 
weniger lohnenden Aufgaben zufielen. 'Thatsächlich hatten sich, so 
auch in der neueren Zeit, in den Städten Privatposten für den Lokal- 
verkehr ausgebildet, welche den Betrieb wesentlich billiger übernahmen, 
Dies ist in Deutschland dadurch herbeigeführt, dass die Post ein zu 
hohes Porto für diesen Verkehr erhob, der eben thatsächlich weit 
billiger durchgeführt werden konnte. Es war nun ein konsequenter 
und berechtigter Schritt, wenn im Jahre 1900 das früher Versäumte 
nachgeholt wurde, der Postzwang auch auf diesen Lokalverkehr aus- 
gedehnt, die bestehenden Privatposten nach Entschädigung unterdrückt 
sind, und durch Ermässigung des Portos dem Publikum entsprechend 
entgegengekommen wurde. Für die Zukunft ist diese Konkurrenz ab- 
geschnitten. Haben einzelne Privatunternehmungen den Vertrieb von 
Briefen und Karten auch noch billiger ausgeführt, als jetzt durch unsere 
Post geschieht, so ist doch von ihnen niemals die Schnelligkeit, Pünkt- 
lichkeit und Sicherheit erreicht, welche die Reichspost bieten kann und 
thatsächlich bietet. 
Carifnolitik.
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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