Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

393 
bilden ‘ verbesserte Wege und Strassen und die Heranziehung voll- 
kommener Verkehrsmittel. Mit der Geschichte der Volkswirtschaft 
geht deshalb auch die Geschichte der Kommunikationsmittel Hand in 
Hand, und die erstere kann ohne die letztere nicht verstanden werden. 
Auch hier war es das letzte halbe Jahrhundert, in welchem nach beiden 
Richtungen eine Entwicklung vor sich ging, wie sie die Geschichte 
noch niemals aufzuweisen hatte, und die enormen Fortschritte der 
Volkswirtschaft waren nur möglich auf Grund der Entwicklung der 
modernen Kommunikationsmittel, 
Auf primitivster Stufe der Kultur ist es der Mensch allein, der Transport 
wirtschaftliche Bewegung und Transport vorzunehmen vermag und siedurch mensch- 
durchführt ohne weitere Hilfsmittel. Der Mensch fungiert als Träger, der !iche Träger. 
auf ungebahnten Wegen den Transport bewerkstelligt, wie noch heutigen 
Tages in dem Innern von Afrika. Ein sehr charakteristisches Beispiel 
hierfür giebt Gustav Cohn am angegebenen Ort S. 704. „Der 
Dampfer „von Wissmann“, der für den Viktoria-Nyanza bestimmt war, 
kostete in Hamburg herzustellen 77000 Mk., der Transport desselben 
inkl. des Personals bis zur afrikanischen Küste 16000 Mk. Die Träger 
kosteten von Saadani bis zum Viktoria-Nyanza 180000 Mk., das Ge- 
wicht des Dampfers betrug 100000 kg; gegen 4000 Träger, die meist 
im Gänsemarsch die Last von 30 kg auf dem Kopfe hintereinander 
her auf den schmalen Fusspfaden in 120 Tagen den Weg zurückzulegen 
hatten, verursachten die gewaltigen Kosten trotz des geringen Tage- 
lohnes von 40 Pfennig“. 
Ein wesentlicher Fortschritt liegt vor, wenn Tiere zur Hilfe hinzu- 
gezogen werden, die zunächst auf den völlig ungeebneten Wegen allein 
als Lasttiere zur Anwendung kommen können, Erst viel später tritt 
die Anwendung von Wagen mit Rädern hinzu, die vermutlich ebenso 
wie die Reitpferde zunächst nur für Kriegszwecke Anwendung fanden. 
So zeigen Abbildungen auf den assyrischen Baudenkmälern in Stein 
gehauen Räderfuhrwerke, die also etwa 3000 Jahre vor unserer Zeit- 
rechnung zur Anwendung kamen. Als allgemeineres Zugtier für Lasten 
sind wohl, wie noch heutigen Tages in Afrika, zunächst die Ochsen 
zur Anwendung gekommen, erst später die Pferde. Daneben entwickelt 
sich an den Meeresküsten und auf den Binnengewässern der Boots- 
verkehr, der auf dem Meere schon früher als auf den Flüssen eine Be- 
deutung gewinnt, die den Menschen längere Zeit unüberwindliche Schwie- 
rigkeiten durch Strömungen und Untiefen verursachen. Ströme hemmen 
ausserdem den Landverkehr im höchsten Masse, da die Ueberschreitung 
zunächst nur an seichten Stellen, oder durch Schwimmen, resp. auf 
Flössen möglich ist. Der Landverkehr wird besonders durch die Un- 
wegsamkeit des Bodens erschwert, und es setzt bereits eine grosse 
Volksdichtigkeit und verhältnismässig hohe Kultur voraus, wenn der 
Mensch sich daran wagt, künstliche Strassen herzustellen. Ernst 
Curtius nimmt an, dass die Ausbildung bestimmter Landstrassen in 
Griechenland durch den Gottesdienst hervorgerufen ist, und da der 
Kultus den Handel unwillkürlich mit sich zieht, so dienten diese Strassen 
auch zugleich sofort dem Warenverkehr. Er behauptet ferner, dass 
die grosse Zahl der Fuhrwege, die er auf den alten Strassen konsta- 
tierte, künstlich angelegte Spuren für die Benutzung durch den Wagen 
sel. Nicht mit Unrecht macht Launhardt (Am sausenden Webstuhl
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.