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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

— 404 — 
rungs- oder Bestimmungsorte oder auf den Schiffen, da sie im Momente 
doch noch nicht zur Verwendung kommen. Dasselbe ist von einem 
zrossen Teile des ausgedroschenen Getreides zu sagen; auch die Be- 
förderung von Rüben nach der Fabrik, von Kolonialwaren in kleine 
Städte hat meistens keine grosse Eile. 
So giebt es eine Menge Fälle, wo die Geschwindigkeit der Eisen- 
bahnen nicht genügend ausgenutzt werden kann, auf der anderen Seite 
sehr viel häufiger Fälle, wo die Billigkeit des Transportes von ent- 
scheidendem Kinfluss ist. Das ist besonders bei dem schwer trans- 
portablen Baumateriale der Fall, welches von der Bahn auf grössere 
Entfernungen überhaupt nicht transportiert werden kann, so dass Steine, 
Erden ete. vielfach erst durch die Wasserstrassen zu erweiterter Be- 
nutzung gebracht werden können, 
Hier kommt ferner das bereits berührte Moment mit in Betracht, 
dass der Transport auf Wasserstrassen sich hauptsächlich im Grossen 
bezahlt macht, also wie die Erfahrung gezeigt hat, in Schiffen von 
vedeutendem Gehalt, weshalb man allgemein bei den neueren Anlagen 
der Kanäle eine weit grössere Tiefe durchführt als früher, um statt 
der bisherigen 1—200 Tonnen führenden Schiffe solche mit 600 Tonnen 
befördern zu können, wie das in Preussen in Aussicht genommen ist, 
und Amerika den Eriekanal sogar für 1000 Tonnenschiffe einrichten will. 
Hiermit hängt der dritte Punkt zusammen, dass die Kanäle nicht 
überall anzulegen sind, und Terrainschwierigkeiten ihnen weit leichter 
ein unbedingtes Hinderniss in den Weg legen, als den Eisenbahnen. 
Damit ist zugleich angegeben, dass die Wasserstrassen, abgesehen viel- 
'eicht von Holland, in keinem Lande sich so netzartig verbreiten 
lassen wie die Bahnen, deshalb stets nur bestimmte Gegenden fördern, 
aicht aber das ganze Land gleichmässig. 
Eine wesentliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit der Wasser- 
strasse bedingt viertens unser kaltes Klima durch den Frost, während 
‚n den südlichen Gegenden dagegen die Dürre gerade im Sommer 
die Benutzung der Wasserstrassen beschränkt, wo nicht aufhebt. Man 
hat festgestellt, dass der Rhein 280—330 Tage befahrbar ist, die Elbe 
260—320; in Masuren sind dagegen die Wasserstrassen nur 210-—230 
Tage zu benutzen. Die Kanäle frieren natürlich noch leichter zu als 
die Flüsse, während sie vielfach im Sommer leichter mit dem nötigen 
Wasser zu versorgen sind als jene. Die Stockungen während des Win- 
ters fallen aber erfahrungsgemäss bei uns deshalb weniger ins Gewicht, 
weil sie in Zeiten auftreten, in denen der Verkehr überhaupt geringer 
ist und deshalb die Bahnen ihrerseits bedeutendere Ladungen über- 
nehmen und vermitteln können, während für sie gerade im Sommer 
lie Entlastung durch die Wasserstrassen besonders wichtig ist. 
Als Nachteile der Kanäle sind insbesondere von agrarischer Seite 
aoch die folgenden angeführt: Einmal befürchten die Landwirte, dass 
dadurch das ausländische Getreide noch billiger in das Inland dringen 
und ihnen noch schärfer Konkurrenz machen wird als bisher. Indessen 
ist dieses von einer jeden Verbesserung der Kommunikationsmittel zu 
befürchten, und müsste konsequenter Weise auch zur Einstellung der 
Eisenbahnen und Verstopfung des Gotthardttunnels führen. Es ist viel- 
mehr mit Entschiedenheit anzunehmen, dass durch die Erleichterung des 
Bezuges von Brenn- und Baumaterial. Futtermitteln ete. und auf der
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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