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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

- 405 - 
anderen Seite billigere Verfrachtung der landwirthschaftlichen Produkte, 
Getreide, Rüben, Kartoffeln etc. der Landwirtschaft weit mehr Nutzen als 
Schaden gebracht wird. Und schlimmsten Falles wäre es richtiger, durch 
eine entsprechende Zollpolitik einen bedrohlichen Druck zu inhibieren, 
als sich dem Kanalbau mit seinen sonstigen Vorteilen entgegenzustemmen. 
Ebenso wenig können die Bedenken als durchschlagend anerkannt 
werden, dass der Bau die Arbeiternot erheblich erhöhen würde, weil 
erwiesener Massen der grösste Teil der Arbeiter schon technisch ein- 
gearbeitete Leute sind, die von den Unternehmern hingezogen werden, 
um sie gleichmässig zu beschäftigen. Eine ausnahmsweise Heranziehung 
ländlicher kräftiger Spatenarbeiter kann aber unmöglich einen so tief- 
greifenden Schaden mit sich bringen, um damit ein volkswirtschaft- 
lich bedeutsames Werk als ungeeignet hinzustellen. Eine Störung 
wird allerdings dem landwirtschaftlichen Betriebe durch die Zwischen- 
schiebung einer Wasserstrasse zugefügt, die selbstverständlich zu einer 
ebensolchen Entschädigung Anlass giebt, wie eine etwaige Senkung des 
Grundwassers, welche Wiesen austrocknen kann. Kinem derartigen 
Schaden steht aber ausserdem der Nutzen gegenüber, den die Zuführuog 
von Wasser in den Kanälen vielfach für die Landwirtschaft hat, indem 
sie Bewässerungsanlagen ermöglicht, die bis dahin unausführbar waren, 
Wenn damit zugleich die nächste Umgebung der Kanäle wiederum mit 
zu viel Feuchtigkeit, die unwillkürlich durchsickert, versehen wird, sc 
ist auch dieses ein Nachteil. der leicht durch Entschädigung auszu- 
gleichen ist. 
Die Kostspieligkeit der Anlage und Unterhaltung, welche 
fünftens in Betracht zu ziehen ist, haben wir bereits erörtert. Zur 
Deckung kann in dreierlei Weise vorgegangen werden: entweder über- 
nimmt der Staat die Kosten allein (resp. die grösseren Distrikte wie 
die Provinz), oder sie werden auf dem Wege der Besteuerung durch 
die Interessenten aufgebracht, wie namentlich der Adjacenten, 
also der Grundbesitzer, welche einen unmittelbaren Nutzen von der 
Anlage haben, dann der Fabrikanten aber auch der Städte, die durch 
die Kanäle Kohlen ete. weit billiger erhalten. Schliesslich kann eine 
Erhebung von Beiträgen unmittelbar bei und nach dem Grade der 
Benutzung stattfinden, sei es für die Schiffe nach dem Tonnen- 
gehalt, sei es nach den Waren, die sie transportieren. 
Die Meinungen stehen sich sehr schroff gegenüber, welcher Weg 
der zweckmässigste ist. und welcher der Gerechtigkeit am meisten 
entspricht. 
Wir sahen bereits, dass in den verschiedenen Ländern wie in 
den verschiedenen Zeiten in sehr verschiedener Weise vorgegangen 
wurde. Es ist bekannt, dass in alter Zeit die Erhebung von Zöllen auf 
den Wasserstrassen ganz allgemein war, und dass besonders in Deutsch- 
land ein derartiger Missbrauch damit getrieben wurde, dass dadurch 
der Verkehr und die Benutzung dieses bedeutsamsten Kommunikations- 
mittel der älteren Zeit übermässig erschwert war. Erst in dem.Laufe des 
letzten Jahrhunderts ist es allmählich gelungen, die Zölle zu beseitigen. 
Der letzte Zoll von dem Verkehre auf natürlicher Wasserstrasse, der 
in Deutschland beseitigt wurde, war der Elbzoll im Jahre 1871. Nur 
auf den Kanälen werden hier noch jetzt unbedeutende Abgaben er- 
hoben, die aber, wie wir sahen, nicht einmal genügend einbringen, um 
Trage der 
Kosten- 
deckung.
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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