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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

431 
richtigen Vorsicht vorgegangen. Ja, es zeigte sich, dass eine extrem 
niedrige Verzinsung gewährt wird, um dadurch Ueberschüsse zu erhalten 
und ‚grosse Reservefonds ansammeln zu können, die dann leicht in 
siner Weise zur Verwendung gelangen, wie sie dem Wesen der Spar- 
zasse als Hülfsanstalt für die unteren Klassen nicht entspricht. Wie 
„. B. in Merseburg von den Sparkassen eine erhebliche Summe zum 
Bau eines Kirchturms, in Jena für ein neues Gymnasium, in Halle gar 
für einen Theaterbau gegeben wurden. Beachtenswert ist die Einrich- 
sung im Kreise Teltow, wo 3°, der Zinsüberschüsse zu Sparprämien 
an Gesinde verwendet werden. In einer Anzahl Fabrik- und Guts- 
sparkassen legt der Arbeitgeber zu jeder Einlage der Arbeiter aus 
signer Tasche einen Beitrag zu, mitunter von der gleichen Höhe, wo- 
durch das Sparen in bedeutsamer Weise gefördert wird. 
5. Nur wenn die Sparkassen sich des unbedingten Vertrauens 
erfreuen, wird die untere Klasse sich allmählich daran gewöhnen, ihre 
Ersparnisse vollständig denselben einzuliefern. In dieser Hinsicht stehen 
wohl die Kommunalkassen obenan, für welche der ganze Grundbesitz 
der Gemeinde oder des Kreises die Haftung übernimmt. Unter unseren 
Verhältnissen wird auch der Staat sich des nötigen Kredites erfreuen, 
Auch die Genossenschaftsbanken, die zu den in Betracht kommenden 
Kreisen in fortdauernder Beziehung stehen, werden in dieser, Hinsicht 
allen Ansprüchen genügen. Die Frivatanstalten von Arbeitgebern be- 
dürfen einer besonderen Sicherstellung. Deshalb scheinen uns alle Ver- 
suche, die Sparkassen in Bankinstitute umzuwandeln, höchst bedenklich. 
Wir kommen darauf noch zurück. 
6. Die Sparkassen sollen in den Dienst der unteren Klassen ge- 
stellt werden. In Deutschland werden thatsächlich bei dem geringen 
Verständnis für das Bankwesen und dem ausgedehnten Misstrauen 
yegen die Banken, von der wohlhabenden Klasse die Sparkassen als 
Depositenkassen benutzt, wohin sie ihre laufenden Einnahmen geben 
ınd sie nach Bedarf zurückziehen. Dadurch erschweren sie die Ver- 
waltung in erheblichem Masse, weil die Kasse dadurch genötigt wird, 
fortdauernd einen grossen Barvorrat zu halten. In Preussen hatten 
1895 74,13 %, der Sparbücher ein Guthaben von weniger als 600 Mk. 
22,23 %/,, ein solches von 600 bis 3000 Mk. und 3,64 %, über 3000 Mk. 
Da aber durchschnittlich auf ein Sparkassenbuch 632 Mk. kamen, so 
müssen die Bücher über mehr als 600 Mk. bei der grossen Mehrzahl 
der Sparkassen diese Summe sehr erheblich überschritten haben. (Lö- 
ning, Armenwesen, Schönbergs Hdb., Bd. III, 2). Wenn die Wohl- 
habenden ihren Kindern Sparkassenbücher einrichten, so lässt sich da- 
gegen natürlichnichts sagen, eine andere Benutzung der Sparkassen ist 
aber als Missbrauch zu bezeichnen, dem die Sparkassen selbst durch 
angere Begrenzung der Einlagen entgegen wirken müssen. 
Eine Befreiung der Sparkasseneinlagen von der Steuer ist durch- 
aus gerechtfertigt, wenn dieselben in solcher Weise auf die ärmeren 
Klassen beschränkt werden, da dieses Moment einen wesentlichen Ein- 
Auss auf die betreffenden Kreise auszuüben vermag. 
Der Zweck der Sparkassen wird in sehr verschiedener Weise 
erreicht werden können: 1. durch einzelne Privatpersonen, insbesondere 
durch grössere Arbeitgeber. Hierbei ist aber notwendig, dass die Kasse 
völlig isoliert dasteht‘ und in besonderer Weise gesichert wird. Wie 
Unbedingte 
Sicherheit. 
Missbrauch 
der Spar- 
kassen. 
Arten der 
Sparkassen.
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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