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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

H 
die Produktion oder der Absatz durch besondere Verhältnisse begüns- 
tigt wird, wie z. B. in Lothringen die Geflügelzucht und Geflügelmastung. 
8 9. 
Die Statik. 
Liebig, I)ie Chemie in ihrer Anwendung auf Agrikultur und Physiologie. 
Braunschweig 1862. 
Conrad, Liebigs Ansicht von der Bodenerschöpfung. Jena 1864. 
Ed, Heiden, Leitfaden von der ges. Düngerlehre und Statik des Landbaues. 
Hannover 1873, 
&. Drechsler, Die Statik des Landbaues. Göttingen 1896. 
M, Maercker, Raubbau, Handwörterbuch der Staatswissenschaften. 2. Aufl. 
Jena 1901. 
Schon in uralter Zeit hat man die Erfahrung gemacht, dass der 
Boden durch die Ernte erschöpft wird und einen Ersatz in der 
Düngung bedarf, um seine Leistungsfähigkeit wieder zu erlangen. Das 
jekunden Berichte der Israeliten und eine Menge Schriften der alten 
riechen und Römer. Wie aber der Ersatz am zweckmässigsten zu 
Dieten sei, durch welche Substanzen er gewährt werden könne, darüber 
'st man bis in die neuere Zeit sehr im Unklaren gewesen und haben 
verschiedene Auffassungen bestanden. Noch im Beginne des 19. Jahr- 
aunderts glaubte vor allem Albrecht Thaer, in der Humussäure den 
1auptsächlichsten Düngestoff annehmen zu können. In den fünfziger 
Jahren empfahlen Wolf und Stöckhardt dem Landwirte in erster 
Linie reichlichen Ersatz an Stickstoff, als der hauptsächlichsten Kraft 
zur Belebung des Pflanzenwachstums im Dünger. Erst Justus von 
Liebig war es, der in seiner oben angegebenen Schrift die richtige 
Lehre aufstellte, dass die Pflanze im Boden hauptsächlich bestimmte 
Aschenbestandteile als mineralische Nährstoffe vorfinden müsse, um 
zedeihen zu können; dass ein Teil von ihnen, wie namentlich Phos- 
ohorsäure, Kali und Kalk im Boden nur in beschränktem Masse vor- 
handen sei, und in jeder Ernte ihm gerade diese Stoffe in erheblicher 
Menge entzogen würden, der Acker deshalb in seiner Ertragsfähigkeit 
z3rlahme, wenn hier nicht voller Ersatz geboten werde. Jedes Wirt- 
schaftssystem, bei welchem nicht ein voller Ersatz dieser Stoffe vor- 
liegt, bezeichnete er als Raubbau; vollständigen Ersatz, indem dasselbe 
uantum, welches in der Ernte dem Boden genommen, in der Düngung 
wieder zurückerstattet wird, nannte er Statik. 
Auf Grund dieser jetzt von der Naturwissenschaft allgemein als 
richtig anerkannten Lehre von der Ernährung der Pflanze zog Liebig 
nun allgemeine Konsequenzen für die gesamte Volkswirtschaft und 
Landwirtschaft, welche in seiner Zeit auf Staatsmänner wie Landwirte 
einen grossen Eindruck machten, aber im Laufe der Zeit modifiziert 
wurden. 
Liebig’s Lehre Aus den erwähnten naturwissenschaftlichen Prämissen zog Liebig 
‚om Raubbau.den Schluss, dass es für die Landwirtschaft notwendig sei, stets die 
Statik zu wahren, und dass jeder Betrieb die Volkswirtschaft nach- 
haltig schädige, welcher vollständigen oder teilweisen Raubbau in sich 
schliesst, da die Bodenerträge dadurch seiner Ansicht nach nicht nur 
momentan, sondern nachhaltig reduziert werden. Zu seiner Beweis- 
führung zog er die Geschichte heran, indem er behauptete, dass alle
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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