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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

— 4714 — 
Kolonialbesitz befestigte, und die italienische Bevölkerung in erheblichem 
Masse als Auswanderer in den verschiedensten Ländern, besonders in 
Südamerika festen Fuss fasste. Die grösste Fruchtbarkeit zeigt gegen- 
wärtig die slavische Rasse, Indessen bleibt die germanische nicht 
wesentlich dahinter zurück und hat dafür in der Kolonisation so 
Ausserordentliches geleistet, dass sie damit in dem letzten Jahrhun- 
dert gegenüber den anderen Rassen die grösste Ueberlegenheit ge- 
wonnen hat. Innerhalb der germanischen Rasse ist es die englische 
Nationalität gewesen, die bei weitem die meisten Fortschritte gemacht 
hat, wie das in der Ausbreitung ihrer Sprache schlagend zu tage tritt, 
während dagegen die Deutschen die geringste Widerstandskraft gegen- 
über anderen Nationalitäten zeigen und ihre Sprache und Eigentümlich- 
keit in verhältnismässig kurzer Zeit einbüssen. So kann man schon 
mit Zuversicht sagen, dass nach 100 Jahren die romanische Rasse 
sehr erheblich in den Hintergrund gedrängt sein wird, dass aber ebenso 
die deutsche Rasse und Nationalität vielleicht noch in Europa einen 
entsprechenden Platz behaupten dürfte, aber gegenüber der englischen 
an Weltbedeutung noch sehr erheblich eingebüsst haben wird. 
$ 87. 
Die Gefahren einer vorgeschrittenen Kultur. 
Ribot, Die Vererbung. Uebers. von Kwurella, Leipzig 1895, 
Haycraft, Natürliche Auslese und Rassenverbesserung. Uebers. von Kurella. 
Leipzig 1895. 
Verspätung 
der Ehe- 
schliessung. 
Fine zunehmende Dichtigkeit der Bevölkerung anf höherer Stufe 
der Kultur, welche zugleich Steigerung der Lebensansprüche in sich 
schliesst, erschwert die Erlangung einer angemessenen wirtschaftlichen 
Position und eines Einkommens, das zur Familiengründung ausreicht. 
Auch diese Erscheinung zeigt sich nicht in allen Volksschichten in 
der gleichen Weise, vielmehr ausserordentlich verschieden. Die un- 
gelernten. Arbeiter erreichen, wie an anderer Stelle dargelegt, 
verhältnismässig früh den Gipfelpunkt des Einkommens und können 
deshalb schon in einem sehr jugendlichen Alter zur Ehe schreiten, 
während es schon für den Handwerker schwieriger ist, sich. selbständig 
zu machen oder auch als Geselle einen festen Posten zu finden, 
welcher die Gründung eines Hausstandes gestattet. Noch viel schwerer 
ist dieses in der sogenannten gebildeten Klasse, zu der der Zudrang ein 
wachsender ist, und in der daher die Erwerbsverhältnisse weit schwieriger 
und unzulänglicher als in der unteren Klasse sind, zumal sie verhältnis- 
mässig höheren Lebensansprüchen zu genügen hat. Zugleich ist die 
Vorsicht eine weitergehende, so dass in diesen Kreisen auch die Ver- 
zögerung der Ehe am meisten um sich greift. 
Die rechtzeitige Verehelichung wird unter unseren Verhältnissen 
vei den Männern zwischen dem 25. und 35. Jahre liegen, bei den 
Mädchen zwischen dem 20. und 30. Jahre. Bei den ersteren wird es 
immer allgemeiner, dass die Ehe erst verspätet eingegangen werden 
kann. Das erzwungene Cölibat oder die sehr verbreitete Verspätung 
der Eheschliessung schliessen erhebliche Nachteile in sich. 
Die Ehe selbst wirkt in hohem Masse sittlich hebend. Die fort- 
dauernde Sorge für Andere, die Uebernahme einer Verpflichtung
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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