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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

477 
der Kriege und die desinfizierende Wundbehandlung sind Faktoren, 
welche in der Gegenwart gegenüber den früheren Zeiten die Volks- 
zunahme erheblich unterstützen. 
In den gebildeten Volksschichten wird diese Zunahme noch wesent- 
lich durch das energische Hinaufstreben der unteren Klassen in die 
höheren gehoben. Dies hat seine natürliche Berechtigung und ist in der 
Hauptsache als cine erfreuliche Erscheinung zu begrüssen. Es wird 
durch den wachsenden Wohlstand gefördert und durch die staatlichen 
Einrichtungen wesentlich unterstützt. Die Gefahr einer Ueberfüllung 
liegt hier noch besonders dadurch vor, dass unter sonst gleichen Ver- 
Yältnissen bei zunehmender Volksdichtigkeit nur eine geringere Zahl von 
geistigen Führern gebraucht wird. Je grösser die Dichtigkeit der Bevölke- 
rung, um so leichter können weniger Aerzte, Lehrer, Richter, Verwaltungs- 
eamte, als früher eine gleiche Zahl von Menschen behandeln, lehren, leiten 
Vor allem braucht die Zahl der Beamten nicht in derselben Weise zu 
steigen wie die Bevölkerungszahl. Wenn nun gleichwohl nicht nur die 
zleiche, sondern eine grössere Zahl von Jurastudierenden auftreten, so 
muss sich cin Missverhältnis herausstellen. Dem ist nur dadurch ent- 
vegenzuwirken, dass die physische Arbeit im Vergleich zur geistigen 
wesentlich besser bezahlt wird und die gesellschaftliche Stellung der 
in wirtschaftlichen Berufszweigen T’hätigen mehr und mehr den liberalen 
gleich wird, wodurch zugleich erzielt werden kann, dass sich die besten Kräfte 
nicht mehr vorzugsweise den letzteren, sondern gerade auch den ersteren 
zuwenden, wie das in England und Amerika thatsächlich der Fall ist. 
Kapitel IL. 
Bevölkerungspolitik. 
8 88. 
Einleitung. 
Die Bevölkerungspolitik ist die Lehre von der Fürsorge der 
Staatsgewalt für die Bevölkerungsverhältnisse, speziell für die Bevölke- 
rungsentwicklung. Aus dem früher Gesagten ergiebt sich, dass diese 
Fürsorge nach zwei Richtungen gehen kann, einmal auf die Förderung 
der Volkszunahme in einem Lande zu einer Zeit des Volksmangels, 
dann umgekehrt auf die Zurückhaltung der Volkszunahme, um den daraus 
antstehenden Uebelständen entgegenzuwirken. Die erstere Aufgabe hat 
man sowohl im klassischen Altertume, wie in dem merkantilistischen 
Zeitalter übernehmen zu müssen geglaubt, während in dem letzten Jahr- 
hundert die entgegengesetzte Auffassung Platz gegriffen hat. 
Namentlich im alten Sparta suchte man mit allen Mitteln eine 
Zunahme des herrschenden Volksstammes der Spartiaten zu fördern, 
da davon die Macht in dem Innern, wie die Wehrhaftigkeit nach aussen 
abhing, und die vielen Kämpfe eine Menge Menschenleben kosteten. 
Bei dem Fehlen des Familiensinns und des Familienlebens wurde die 
Ehe nur als die Grundlage der Volkszunahme behandelt. Jeder Spartiate 
war verpflichtet zu heiraten, der Widerstrebende konnte wegen Ehe- 
‚osigkeit in Anklagezustand versetzt werden und wurde mit Missachtung 
yehandelt. Aber nicht nur auf eine Verheiratung überhaupt, sondern 
insbesondere auf eine solche im richtigen Alter wurde Gewicht ge- 
Altertum.
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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