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Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886437130
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-233012
Document type:
Volume
Author:
Hesse, Albert http://d-nb.info/gnd/13348551X
Title:
Volkswirtschaftspolitik
Volume count:
2.1902
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 544 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

54 
kleinen. Die Verzinsung des Anlagekapitales wird daher eine voll- 
ständigere sein. Dasselbe ist von der Mähmaschine, Drillmaschine ete. 
zusagen. Der Bauer vermag dieses nur durch Association auszugleichen, 
die nicht überrall ausreichend zu erzielen ist. In England und Ame- 
rika hat sich dagegen vermittelnd die Verleihung von Maschinen durch 
Unternehmer ausgebildet, wodurch die Verwertung der Maschinen dem 
Bauern wesentlich erleichtert und sie überhaupt sehr verbreitet ist. 
Je grösser der Arbeitermangel, je höher die Löhne sind, um so mehr 
muss dieses Moment ins Gewicht fallen. 
Mit dem Gesagten hängt zusammen, dass überhaupt bei dem 
Grossbetriebe, besonders bei extensiverem Wirtsschaftssysteme Arbeits- 
kräfte erspart werden können, weil jede Arbeitskraft eine vollständigere 
Ausnutzung erfahren kann. In der gleichen Weise werden auch Bauten 
erspart, da sie bei der Zersplitterung derselben in kleineren Wirtschaf- 
ten einen höheren Aufwand verlangen. Wenn jeder mittlere Bauer 
nicht nur sein eigenes Wohnhaus, sondern besondere Scheune, Ställe ete. 
hat, wie das bei uns meist der Fall ist, repräsentieren die Gebäude 
in der Regel einen weit höheren Wert im Verhältnis zur Fläche, als 
auf einem grösseren Gute, wo ein einziger Stall das Zehnfache an 
Vieh beherbergt, als bei dem Bauern, und in einer grossen Scheuer 
unter dem gemeinsamen Dache die zehnfache Ernte untergebracht 
werden kann. In einem rauheren Klima, welches festere Gebäude 
verlangt, fällt dieses natürlich mehr ins Gewicht, als in einem milderen 
Klima. 
Im Schwarzwald, in Holland und einigen anderen Gegenden ist 
dies Moment dadurch abgeschwächt, dass sämtliche Wirtschaftsräume 
mit dem Wohnhaus unter einem Dache vereinigt sind. Auf der ande- 
ven Seite sind auf den grossen Gütern Preussens die Gebäude meis- 
tens, namentlich im Osten mit übermässigem Aufwand aufgeführt, so 
dass sie eine Ueberlastung derselben in sich schliessen, die grösser ist 
als bei den anspruchslosern Bauern. 
Sehr wesentlich ist ferner die Erleichterung der Verbindung der 
Agrarindustrie mit einem grösseren Gute, um die gewonnenen Produkte 
sofort selbst zu verarbeiten, wie in einer Brennerei, Zuckerfabrik, Mol- 
kerei, Mühle ete. Nicht nur, dass der grössere Besitzer die nötigen 
Mittel dazu zu besitzen pflegt, sondern es ist von grosser Bedeutung, 
dass er den grössten Teil, wo nicht den ganzen Bedarf des Roh- 
materials für die Fabrik selbst baut, und damit unabhängig von den 
Konjunkturen und anderen Lieferanten ist. Auch hier kann aber 
der Bauer durch Genossenschaften sich in wirksamer Weise die Vor- 
teile des Grossbetriebes aneignen, aber es sind dazu, wie später zu 
erörtern sein wird, Grundlagen erforderlich, die durchaus nicht überall 
vorhanden sind, und unter unseren Verhältnissen wird der Grossgrund- 
besitz und der Grossbetrieb dadurch noch sicher für lange Zeit eine 
teilweise Ueberlegenheit über die Bauern bewahren. 
Grösseres Gewicht als die erwähnten Momente hat nun der an- 
zedeutete Umstand, dass Gutsbesitz und Gutsbetrieb grössere Kapi- 
talien und höhere Intelligenz beanspruchen, und daher auch dieselben 
bei den Inhabern derselben vorauszusetzen sind. Die grössere Intelli- 
genz kommt hauptsächlich bei intensiverer Kultur zur Geltung; das 
grössere Kapital bei extensiverer. Ueberall da, wo es gilt die Ergeb-
	        

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Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
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