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Probleme der Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Probleme der Wirtschaftsgeschichte

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887156429
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236518
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Begriff. Psychologische und sittliche Grundlage. Literatur und Methode. Land, Leute und Technik. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft
Volume count:
1.1901
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1901
Scope:
XIII, 482 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die gesellschaftliche Verfassung der Volkswirtschaft, ihre wichtigen Organe und deren Hauptursachen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Probleme der Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Das kurze Leben einer viel genannten Theorie über die Lehre vom Ureigentum
  • II. Die Haupttatsachen der älteren deutschen Agrargeschichte
  • III. Die Fürsorge des Staates für die Landwirtschaft einer Errungenschaft der Neuzeit
  • IV. Über Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung der Völker, mit besonderer Rücksicht auf die Stadtwirtschaft des deutschen Mittelalters
  • V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter
  • VI. Großhändler und Kleinhändler im deutschen Mittelalter
  • VII. Die Entstehung des modernen Kapitalismus
  • VIII. Der Untergang der mittelalterlichen Stadtwirtschaft (über den Begriff der Territorialwirtschaft)
  • IX. Die älteste deutsche Steuer
  • Autorenregister
  • Sachregister

Full text

V. Die Motive der Zunftbildung im deutschen Mittelalter.. 263 
So sehr wir indessen diese mannigfaltigen Antriebe zu berück- 
sichtigen haben, so spielt unter ihnen immerhin die verhältnis- 
mäßig wohl größte Rolle die Förderung, die von der mit dem 
Aufkommen der Grundherrschaften gegebenen Bildung größerer 
Vermögen auf die gewerbliche Entwicklung ausgeht: der damit 
eintretende stärkere Bedarf an gewerblichen Produkten, den, 
wie bemerkt, die eigene Arbeit der Grundherrschaften zum min- 
desten nicht vollständig deckt, übt eine die freie Arbeit anregende 
Wirkung. Wir wissen, daß die Grundherren Bekleidungsstoffe 
wie Waffen vom freien Markt in vorsstädtischer Zeit bezogen!), 
und der Bezug wird. bedeutend gewesen sein, zumal wenn wir 
an den gewaltigen Bedarf der aufkommenden breiten ritter- 
lichen Scharen denken; wobei allerdings im Auge zu behalten 
ist, daß die Ritter der Mehrzahl nach nicht selbst Grundherren 
oder gar Großgrundbesitzer sind, sondern vom König, von den 
Herzögen und Grafen, von privaten (geistlichen und weltlichen) 
Großgrundbesitzern, später den Landesherrn unterhalten und 
auch mehr oder weniger mit Rüstung und Waffen ausgestattet 
werden?). Wenn wir jedoch hiermit eine förderliche Wirkung 
der Grundherrschaften auf die Ausbildung eines deutschen Ge- 
werbes feststellen, so ist es das freie Gewerbe, welches sie er- 
fährt; die Wünsche der Grundherren setzen dieses voraus und 
fördern es 
Die drei Entwicklungslinien, von denen wir bemerkten, 
daß sie Anknüpfungen für die Ausbildung eines größern selb- 
ständigen Handwerks boten, die von alters her bestehenden 
wenigen selbständigen Gewerbe, die römischen Traditionen 
und die Anregungen von auswärts überhaupt, das vom Bauern 
zunächst im Nebenberuf betriebene Gewerbe, verlaufen nun 
nicht isoliert. Sie regen sich vielmehr gegenseitig an und er- 
1) Vgl. z. B. Jahrbuch f. Geseßgebung 1919,' S. 820 und 826. 
2) Zum Jahr 876 schildern die Annales Bertiniani (in usum 
scholarum ed. Waitz p. 133), wie mercatores et scuta vendentes das 
Heer begleiten und in angusto itinere fugientibus viam clauserunt. 
Auch dies ist eine Nachricht, die eine Schlußfolgerung betreffs des 
damaligen gewerblichen Betriebs zuläßt.
	        

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Probleme Der Wirtschaftsgeschichte. Mohr, 1926.
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